Aber Köh­ler lobt die De­fen­si­ve

Chemnitzer Morgenpost - - FRONT PAGE -

DRES­DEN - Klein, aber fein! Mit le­dig­lich 15 Feld­spie­lern und drei Tor­hü­tern war CFC-Trai­ner Sven Köh­ler am Mitt­woch nach Dres­den ge­reist. Beim gast­ge­ben­den Zweit­li­gis­ten saß da­ge­gen ei­ne kom­plet­te Elf auf der Bank.

Doch Mas­se ist nicht Klas­se! Den Ton im DDV-Sta­di­on ga­ben die Him­mel­blau­en an. Hin­ten stand die Köh­ler-Elf si­cher. Tor­hü­ter Ke­vin Kunz be­kam we­nig zu tun. In der Of­fen­si­ve mach­te der CFC dort wei­ter, wo er Mit­te De­zem­ber beim 3:1 in Ros­tock auf­ge­hört hat­te: Er be­stach durch gna­den­lo­se Ef­fi­zi­enz.

Drei Chan­cen, drei To­re wa­ren das Er­geb­nis der ers­ten 45 Mi­nu­ten. Nach dem Sei­ten­wech­sel sorg­te Flo­ri­an Hansch mit sei­nem zwei­ten Tor für den 4:0-End­stand.

Dy­na­mo-Trai­ner Uwe Neu­haus sprach an­schlie­ßend vom „Hö­he­punkt ei­ner schlech­ten Wo­che“. Köh­ler lob­te die gu­te De­fen­siv­ar­beit. „Wir ha­ben

sta­bil ge­stan­den, uns im­mer wie­der ge­gen­sei­tig ge­hol­fen, sind schnell in die Grund­ord­nung ge­kom­men.“

In der Tat hin­ter­lie­ßen Jan Koch auf der lin­ken Sei­te so­wie die In­nen­ver­tei­di­ger Em­ma­nu­el Mben­de (kam in den ers­ten 30 Mi­nu­ten zum Ein­satz) und Ke­vin Con­rad ei­nen sta-bi­len, n, si­che­ren Ein­druck. Auf rechts hat­te Alex­an­der Bit­troff ei­ni­ge Wack­ler drin. „Wir wer­den in die­ses 4:0 nichts hin­ein in­ter­pre­tie­ren. Wir ha­ben ge­gen ei­nen Zweit­li­gis­ten zu null ge­won­nen. Das ist schön. Aber die drit­te Li­ga ist viel ek­li­ger“, be­ton­te Köh­ler.

Ne­ben den ver­letz­ten Ab­wehr­spie­lern Marc End­res und Fa­bi­an Sten­zel fehl­ten mit Ste­fa­no Cin­cot­ta und Da­ni­el Frahn zwei wei­te­re Leis­tungs­trä­ger. Cin­cot­ta hat­te sich beim Hal­len­tur­nier in Zwi­ckau ei­ne Prel­lung im Sprung­ge­lenk zu­ge­zo­gen. Er ist seit ges­tern wie­der da­bei. Frahn la­bo­riert an ei­nem grip­pa­len In­fekt. Ob er ge­gen Schal­ke 04 auf­lau­fen kann, ist frag­lich.

Olaf Mor­gens­tern

Ka­pi­tän Ke­vin Con­rad (r.) und sei­ne Ne­ben­leu­te mach­ten beim 4:0-Sieg ei­nen gu­ten Job. Die Dresd­ner ka­men sel­ten durch.

Trai­ner Sven Köh­ler hat­te beim Auf­tritt im DDV-Sta­di­on viel Spaß. Sei­ne Elf sorg­te für un­ter­halt­sa­me

90 Mi­nu­ten.

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