McCain nennt Pu­tin „Mör­der“

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

WA­SHING­TON US-Se­na­tor John McCain (80) warnt die neue ame­ri­ka­ni­sche Re­gie­rung vor ei­nem zu leicht­gläu­bi­gen und nai­ven Um­gang mit Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (64). „Ich glau­be, Wla­di­mir Pu­tin ist ein Mör­der und Ver­bre­cher, er ist ein Pro­dukt des KGB. Er wird je­den Vor­teil für sich nut­zen“, sag­te der Re­pu­bli­ka­ner in ei­nem In­ter­view der Deut­schen Wel­le. Es müs­se nun wie­der die Ma­xi­me von Ex-Prä­si­dent Ro­nald Reagan (†93) gel­ten, näm­lich „Frie­den durch Stär­ke“. Stär­ke sei das Ein­zi­ge, was Pu­tin ver­ste­he. Auf die Fra­ge, ob auch Trump dies ver­ste­he, ant­wor­te­te McCain: „Ich weiß es nicht.“Zu­vor hat­te er mit neun wei­te­ren Se­na­to­ren ei­ne Ge­set­zes­in­itia­ti­ve für um­fas­sen­de neue Sank­tio­nen ge­gen Russ­land ein­ge­bracht - als Ant­wort auf „Cy­ber­an­grif­fe, Ag­gres­sio­nen und de­sta­bi­li­sie­ren­de Ak­ti­vi­tä­ten in den USA und welt­weit“.

Gilt als in­ner­par­tei­li­cher Kri­ti­ker Trumps: US-Re­pu­bli­ka­ner John McCain (80).

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