Cordt kommt, Wei­se geht

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

NÜRN­BERG - Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (62, CDU) sieht das Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) un­ter sei­ner neu­en Prä­si­den­tin Jut­ta Cordt (53) vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. „Im­mer noch sind Hun­dert­tau­sen­de Fäl­le von Men­schen zu ent­schei­den, die längst hier sind“, sag­te de Mai­ziè­re bei Cordts Er­nen­nung. Zu­dem müs­se die Zahl der Rück­füh­run­gen und frei­wil­li­gen Rück­rei­sen wei­ter er­höht wer­den.

Cordt kün­dig­te an, ab­ge­schlos­se­ne Asyl­ver­fah­ren bei be­grün­de­ten Zwei­feln an der Iden­ti­tät der Flücht­lin­ge er­neut zu über­prü­fen. Als die wich­tigs­ten Auf­ga­ben für das lau­fen­de Jahr nann­te Cordt die In­te­gra­ti­on der Flücht­lin­ge in Deutsch­land so­wie die Rück­füh­rung von Men­schen, die kein Blei­be­recht ha­ben. De Mai­ziè­re dank­te Cordts Vor­gän­ger Frank-Jür­gen Wei­se (65), der der Be­hör­de bis En­de des Jah­res als Be­auf­trag­ter des In­nen­mi­nis­te­ri­ums er­hal­ten bleibt.

Amt­s­über­gabe von Wei­se (65, r.)

an Cordt (53).

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