Kein US-Asyl mehr für Ku­ba­ner

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

WA­SHING­TON/HA­VAN­NA Kurs­wech­sel in Ame­ri­kas Ku­ba-Po­li­tik: Kurz vor sei­nem Aus­zug aus dem Wei­ßen Haus hat der schei­den­de US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma (55) die Son­der­pri­vi­le­gi­en für Ein­wan­de­rer von der Ka­ri­bik-In­sel be­en­det: „Ku­ba­ner, die il­le­gal in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ein­rei­sen und kei­nen An­spruch auf hu­ma­ni­tä­ren Schutz ha­ben, wer­den ab so­fort zu­rück­ge­schickt.“

Oba­ma: „Da­mit be­han­deln wir Mi­gran­ten aus Ku­ba ge­nau­so wie Mi­gran­ten aus an­de­ren Län­dern.“Es sei ein Schritt, um die Be­zie­hun­gen zu Ku­ba zu nor­ma­li­sie­ren. Bis­lang galt die Re­gel „Wet foot, dry foot“. Ku­ba­ni­sche Boots­flücht­lin­ge, die es bis auf das US-Fest­land schaff­ten, konn­ten dort Asyl be­an­tra­gen. Wur­den die oh­ne Pa­pie­re ein­rei­sen­den Mi­gran­ten hin­ge­gen noch auf dem Meer auf­ge­grif­fen, schick­ten die US-Be­hör­den sie nach Ku­ba zu­rück.

Ku­ba­ni­sche Boots­flücht­lin­ge auf dem Weg nach Key West (Flo­ri­da).

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