VW-Ma­na­ger dro­hen 169 Jah­re Haft

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

MIA­MI - Vor ei­ner Wo­che war er im Ur­laub, wur­de fest­ge­nom­men - nun bleibt er vor­erst in Haft: Der im Ab­gas-Skan­dal an­ge­klag­te VW-Ma­na­ger Oli­ver Schmidt (48) kommt nicht ge­gen Kau­ti­on auf frei­en Fuß. Die US-Jus­tiz lehn­te ei­nen ent­spre­chen­den An­trag ab. Dem Deut­schen droht im Ex­trem­fall ei­ne Haft­stra­fe von 169 Jah­ren.

„Es gibt ein ernst­zu­neh­men­des Ri­si­ko, dass der Mann nach Deutsch­land flieht, von wo er kei­ne Aus­lie­fe­rung zu be­fürch­ten hat, und sich so sei­nem Pro­zess in den USA ent­zieht“, be­grün­de­te der Rich­ter in Mia­mi sei­ne Ent­schei­dung. Schmidt, bis März 2015 in lei­ten­der Funk­ti­on für VW in den USA, wird be­schul­digt, Teil ei­ner Ver­schwö­rung zum Be­trug und Ver­stoß ge­gen Um­welt­ge­set­ze ge­we­sen sein. Ihm wird ins­be­son­de­re der Ver­such vor­ge­wor­fen, Ab­gas-Ma­ni­pu­la­tio­nen zu ver­tu­schen und Er­mitt­ler in die Ir­re zu füh­ren.

Oli­ver Schmidt (48) ist ei­ner von sechs am­tie­ren­den und

Ex-VWMa­na­gern, wel­che die US-Jus­tiz in

der Die­sel­Af­fä­re straf­recht­lich be­lan­gen

will.

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