Wie­so So­lar­world plötz­lich wie­der Mil­lio­nen in­ves­tiert

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN -

FREI­BERG - Der an­ge­schla­ge­ne Pho­to­vol­ta­ik­kon­zern So­lar­world in­ves­tiert trotz ho­her Ver­lus­te wei­ter in die ei­ge­nen Pro­duk­ti­ons­an­la­gen: Ein zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­be­trag soll in das Werk in Frei­berg flie­ßen.

Kon­kret stat­tet So­lar­world den säch­si­schen Stand­ort mit Dia­mant­draht­sä­gen neu­es­ter Tech­no­lo­gie aus. Das Werk mit et­wa 1200 Mit­ar­bei­tern ist nach ei­ge­nen An­ga­ben die größ­te Fa­b­rik Eu­ro­pas für So­lar­wafer. Mit der neu­en Tech­no­lo­gie set­ze So­lar­world auf höchs­te Qua­li­tät und Ef­fi­zi­enz, so So­lar­world-Boss Frank As­beck (57) mit Blick auf die Kon­kur­renz in Asi­en. Denn von der An­schaf­fung ver­spricht sich der Kon­zern ei­ne grö­ße­re Pro­duk­ti­on so­wie ge­rin­ge­re Kos­ten durch Ma­te­ri­al­ein­spa­rung.

So­lar­world ist we­gen ho­her Über­ka­pa­zi­tä­ten am Welt­markt und Preis­druck vor al­lem aus Chi­na im drit­ten Quar­tal 2016 tief in die ro­ten Zah­len ge­rutscht. Zu­letzt wur­den in Frei­berg 300 Zeit­ar­bei­ter-Stel­len ab­ge­baut. mor

In Frei­berg wer­den So­lar­wafer her­ge­stellt - wich­tigs­tes Vor­pro­dukt

für So­lar­zel­len.

So­lar­world-Boss Frank As­beck (57)

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