Schulz for­dert Be­ob­ach­tung durch Ver­fas­sungs­schutz

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

BERLIN - SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz (61) will die Ver­fas­sungs­schüt­zer we­gen ex­tre­mis­ti­scher Ten­den­zen auf die AfD an­set­zen. „Die völ­ki­sche Rhe­to­rik auch in der AfD-Spit­ze zeigt doch, dass man da­von aus­ge­hen muss, dass nicht nur an der Ba­sis, son­dern auch in der Füh­rung der Par­tei ei­ne Ge­sin­nung herrscht, die mit den Grund­wer­ten un­se­rer Ver­fas­sung nicht ver­ein­bar ist“, sag­te er im „Spie­gel“: „Die Spit­ze der AfD ist ras­sis­tisch.“

Laut dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin wer­den bis­lang nur in Bay­ern ein­zel­ne AfD-Ab­ge­ord­ne­te von der dor­ti­gen Lan­des­be­hör­de be­ob­ach­tet. Ver­fas­sungs­schutz­chef Hans-Ge­org Maa­ßen (54) ha­be sich in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten mehr­fach skep­tisch zu ei­ner mög­li­chen Über­wa­chung ge­äu­ßert.

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