Ve­ne­zue­la bie­tet Gläu­bi­gern Scho­ko­la­de an

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

g si­dent Ni­co­las Ma­du­ro (54) sei­ne Gläu­bi­ger zum gro­ßen Schul­den­gip­fel ge­la­den. Doch die Ge­sprä­che über den dro­hen­den Staats­bank­rott wur­den zur Far­ce. Das Tref­fen dau­er­te ge­ra­de ein­mal ei­ne hal­be St­un­de und war Teil­neh­mern zu­fol­ge kom­plett wirr.

„Es gab kein An­ge­bot, kei­ne Kon­di­tio­nen, kei­ne Stra­te­gie, nichts“, sag­te ei­ner der et­wa 100 Geld­ge­ber. Statt­des­sen gab’s bun­te Ge­schenk­tü­ten mit Scho­ko­la­de und Kaf­fee aus Ve­ne­zue­la. Und das war’s!

Zahl­rei­che In­ves­to­ren hat­ten ih­re Teil­nah­me be­reits im Vor­feld ab­ge­sagt, weil ih­nen nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht klar war, was Ma­du­ro mit dem Tref­fen er­rei­chen woll­te. Er hat­te an­ge­sichts der ka­ta­stro­pha­len Wirt­schafts­la­ge be­reits an­ge­kün­digt, Schul­den sei­nes Lan­des nicht wie ver­ein­bart zu­rück­zu­zah­len.

Staats-Chef Ni­co­las Ma­du­ro (54) bie­tet Scho­ko­la­de statt ei­nen Zah­lungs­plan.

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