Dr­ews muss sei­ne 1. Kri­se be­wäl­ti­gen

Chemnitzer Morgenpost - - FRONT PAGE -

AUE - Han­nes Dr­ews steht das ers­te Mal un­ter Druck. Der FCE-Trai­ner muss sei­ne ers­te klei­ne Kri­se be­wäl­ti­gen. Denn sei­ne Mann­schaft war­tet seit fünf Spie­len auf ei­nen Sieg. „Es ist schon so, dass es an mir nagt“, ge­steht der 35-Jäh­ri­ge.

Zu­letzt schwä­chel­ten so­wohl Of­fen­si­ve als auch De­fen­si­ve. 1:8 lau­tet das Tor­ver­hält­nis der ver­gan­ge­nen drei Spie­le. „Wir kön­nen nur ge­win­nen, wenn wir un­se­re Ba­sics ab­ru­fen. Das sind Zwei­kämp­fe, Men­ta­li­tät und Ein­stel­lung“, meint der Trai­ner. Ge­nau die­se viel be­schwo­re­nen Tu­gen­den lie­ßen die Spie­ler zu­letzt ver­mis­sen. Ent­spre­chend chan­cen­los wirk­te der FCE so­wohl beim 0:3 in Duis­burg als auch beim 0:4 in Dres­den.

Den­noch gibt sich Dr­ews auch kämp­fe­risch: „Für mich ist ent­schei­dend, wie sich ei­ne Mann­schaft nach ei­ner Nie­der­la­ge prä­sen­tiert. Bis­her war es im­mer so, dass wir da­nach gute Leis­tun­gen ge­zeigt ha­ben. Ich ge­he da­von aus, dass wir ge­gen Darm­stadt ein an­de­res Ge­sicht zei­gen.“

Das Pro­blem: der kom­men­de Geg­ner be­fin­det sich der­zeit auch in ei­ner Kri­se, steht auf dem Re­le­ga­ti­ons­platz. Bei­de Mann­schaf­ten brau­chen mor­gen un­be­dingt ei­nen Sieg, um nicht in die Ge­fah­ren­zo­ne zu rut­schen. „Der SV hat ei­nen Ka­der mit ho­her Qua­li­tät, die sie zu­letzt aber nicht so gut ab­ru­fen konn­ten“, schätzt Dr­ews den kom­men­den Geg­ner ein und for­dert von sei­ner Mann­schaft: „Wir müs­sen in die Zwei­kämp­fe kom­men!“

Das war zu­letzt das Pro­blem, hin­ten be­ka­men die Sach­sen zu ein­fach Ge­gen­to­re und in der Of­fen­si­ve feh­len ak­tu­ell jeg­li­che Ide­en und Struk­tu­ren. „Wir kön­nen kei­nen Hur­ra-Fuß­ball spie­len“, sagt Dr­ews. Er hat die Marsch­rou­te aus­ge­ge­ben, vor al­lem de­fen­siv wie­der si­cher zu ste­hen. An­dern­falls könn­te Aue, soll­te das Spiel ge­gen Darm­stadt ver­lo­ren ge­hen, auf den Re­le­ga­ti­ons­platz ab­rut­schen - dann könn­te es auch für Dr­ews un­ru­hig wer­den: „Ich schaue noch nicht ‚Was wä­re, wenn‘“, be­teu­ert Dr­ews. „Das Spiel am Frei­tag muss auch lo­gi­scher­wei­se erst mal ge­spielt wer­den.“

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