EU-Kom­mis­si­on klagt Ost­eu­ro­pa-Trio an

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

BRÜS­SEL Tsche­chi­en, Un­garn und Po­len ver­wei­gern in­ner­halb der EU je­de So­li­da­ri­tät in der Flücht­lings­fra­ge und wol­len kei­ne Asyl­be­wer­ber auf­neh­men. Jetzt ver­klagt die Brüs­se­ler Kom­mis­si­on das ost­eu­ro­päi­sche Staa­ten-Trio vorm Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (EuGH).

Ziel sei es, die drei Län­der doch noch da­zu zu brin­gen, sich an der 2015 be­schlos­se­nen Um­ver­tei­lung von Flücht­lin­gen aus Grie­chen­land und Ita­li­en zu be­tei­li­gen, be­grün­de­te die Brüs­se­ler Be­hör­de ihr Vor­ge­hen. Der EuGH könn­te da­zu Zwangs­gel­der ver­hän­gen.

„Ich ha­be viel ver­sucht, die drei Mit­glied­staa­ten da­von zu über­zeu­gen (...), zu­min­dest ein biss­chen So­li­da­ri­tät zu zei­gen“, sag­te der für Mi­gra­ti­ons­fra­gen zu­stän­di­ge EU-Kom­mis­sar Di­mi­tris Av­ra­mo­pou­los (64). Lei­der ha­be es aber bis­lang kei­ne Be­we­gung ge­ge­ben.

„Zu mei­nem

Be­dau­ern muss­te ich den nächs­ten Schritt tun“,

be­grün­det EU-Kom­mis­sar Av­ra­mo­pou­los (64)

die Kla­ge.

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