Von Gauf und Büh­let­ten ZLick­aus KeIEFüE­li­cheI StaBtDühIeI

Chemnitzer Morgenpost - - ZWICKAU -

ZWI­CKAU - Das 900. Stadt­ju­bi­lä­um von Zwi­ckau ist für Jour­na­list Chris­ti­an Ad­ler (39) An­lass für ei­ne schrift­li­che Liebeserklärung an sei­ne Ge­burts­stadt. In sei­nem jetzt er­schie­ne­nen Stadt­füh­rer (240 Sei­ten, 14,95 Eu­ro) führt der Au­tor Gäs­te auf ver­gnüg­li­che Wei­se nicht nur zu Hin­gu­ckern wie dem Jo­han­nis­bad, auf die Spu­ren Schu­manns und Lu­thers oder auf Er­kun­dungs­tour per Stra­ßen­bahn, son­dern will „den Blick

in

die See­le der Stadt“len­ken.

Ne­ben prak­ti­schen Tipps für ei­nen Auf­ent­halt in Zwi­ckau war­tet Chris­ti­an Ad­ler auch mit Ei­gen­ar­ten, Ma­rot­ten und Über­set­zun­gen des Zwi­ckau­er Singsangs auf, „den auch Gert Frö­be als ‚Hy­po­thek‘ durch sei­ne Schau­spiel­kar­rie­re trug“. Schon die Be­grü­ßung könn­te Gäs­te ver­wir­ren. „Der Gruß ‚Glück auf!‘ wird üb­li­cher­wei­se zu ei­nem ‚Gauf‘ zu­sam­men­ge­zo­gen“, so Ad­ler, der auch ku­li­na­risch wei­ter­hilft: „Die bes­ten Brüh­let­ten - ei­ne Art Leim ber­kä­se Bröt­chen - gibt es am Ne­u­markt.“Chris­ti­an Ad­ler lebt zwar schon lan­ge in Dres­den, fühlt sich aber „im Her­zen im­mer noch als Zwi­ckau­er“, und das selbst im Ur­laub: „Wenn ich ver­rei­se, ha­lich te Aus­schau nach Zwi­ckau­er Spu­ren. Die­ses Jahr ent­deck­te ich in Kalifornien ei­nen blau­en Tra­bi, den Tom Hanks von Dreh­ar­bei­ten mit­ge­nom­men hat­te.“Sei­ne Fund­stü­cke teilt er mit Zwi­ckau-Fans im Blog zwi­ck­au­to­pia. MS

Zwi­ckau-Fan Chris­ti­an Ad­ler (39) fin­det auf der gan­zen Welt Spu­ren der Tra­bi-Stadt - auch in Dres­den, wo der Au­tor lebt.

Ros­wi­tha Sach­se (70)

blät­tert im neu­en Stadt­füh­rer von Chris­ti­an Ad­ler.

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