Lin­ke mau­er­ten Bü­ro von Rechts­ex­tre­men zu

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Als Un­ter­stüt­zer der rechts­ex­tre­men „Iden­ti­tä­ren Be­we­gung“ist das Bür­ger­netz­werk „Ein Pro­zent“ei­gent­lich glü­hen­der Fan spek­ta­ku­lä­rer Po­lit-Ak­tio­nen. Dies­mal dürf­te das an­ders sein, denn das Dresd­ner Bü­ro der Grup­pe war nun selbst Ziel ei­ner sol­chen Ak­ti­on.

Ak­ti­vis­ten der lin­ken Kam­pa­gne „Na­tio­na­lis­mus ist kei­ne Al­ter­na­ti­ve“be­such­ten am Abend das Bü­ro der Grup­pe in der Ling­ner-Al­lee, mau­er­te die­ses mit Gas­be­ton­stei­nen und Acryl zu, be­schä­dig­ten dar­über hin­aus das Schloss der Tür. Die Rech­ten selbst re­agier­ten ges­tern dar­auf, in­dem sie ein Vi­deo pos­te­ten, das sug­ge­rier­te, die Lin­ken hät­ten sich in der Tür ge­irrt. War­um dann ein „Ein Pro­zent“-Mit­glied selbst als Be­trof­fe­ner An­zei­ge bei der Po­li­zei er­stat­te­te, ver­rät das Vi­deo al­ler­dings nicht. Die Po­li­zei er­mit­telt we­gen Sach­be­schä­di­gung. eho

Mit St­ei­nen und Acryl mau­er­ten die Lin­ken das Bü­ro der Rech­ten zu.

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