Dop­pel­pack-Auba­meyang macht BVB wie­der Mut

Chemnitzer Morgenpost - - FUSSBALL -

MA­DRID - Der Är­ger über die neu­er­li­che Nie­der­la­ge hielt sich dies­mal Gren­zen. Trotz kläg­li­cher Aus­beu­te in der Grup­pen­pha­se der Cham­pi­ons Le­ague wer­te­ten die Dort­mun­der Pro­fis das acht­ba­re 2:3 (1:2) bei Re­al Ma­drid

als ein er­mu­ti­gen­des Si­gnal.

Nicht nur die über­aus glück­li­che Eu­ro­pa-Le­ague-Qua­li­fi­ka­ti­on, son­dern auch die be­mer­kens­wer­te Re­ak­ti­on auf den frü­hen 0:2-Rück­stand bes­ser­te die Lau­ne al­ler Be­tei­lig­ten spür­bar auf. Re­gis­seur Nu­ri Sa­hin sprach mit Blick auf den Bun­des­li­ga-End­spurt bis zur Win­ter­pau­se Kl­ar­text: „Wir über­win­tern in Eu­ro­pa mit nur zwei Punk­ten. Das ist ein Ge­schenk. Aber mehr Ge­schen­ke wird es in die­sem Jahr nicht mehr ge­ben.“Wie Sa­hin wirk­te auch Pe­ter Bosz mehr er­leich­tert als ver­är­gert. Der pas­sa­ble Auf­tritt sei­nes Teams in Ma­drid ver­län­ger­te die Schon­frist für den in die Kri­tik ge­ra­te­nen Trai­ner. An­ders als zu­letzt brach die Bo­rus­sia nach Ge­gen­to­ren nicht ein, son­dern be­wies Moral. Dank Pier­re-Eme­rick Auba­meyang (43./49.), der den BVB nach den frü­hen Tref­fern von Bor­ja Mayoral (8.) und Cris­tia­no Ro­nal­do (12.) zu­rück ins Spiel brach­te, schien zwi­schen­zeit­lich selbst ein Sieg mög­lich. „Das müss­te ei­gent­lich gut für das Selbst­ver­trau­en sein“, sag­te Bosz, „die Spie­ler ha­ben nach dem 0:2 den Rü­cken ge­reckt und teil­wei­se gu­ten Fuß­ball ge­zeigt.“

Sa­hin pflich­te­te bei: „Wenn man im Bern­abéu nach zwölf Mi­nu­ten 0:2 hin­ten liegt, kann es sehr bit­ter en­den. Es spricht für den Cha­rak­ter der Mann­schaft, dass wir dann zu­rück­ge­kom­men sind.“An die­ser Ein­schät­zung konn­te auch der drit­te Re­al-Tref­fer von Lu­cas Váz­quez (81.) nichts än­dern.

Pier­re-Eme­rick Auba­meyang (M.) traf wie­der mal. In Ma­drid netz­te

er so­gar dop­pelt ein ... ... und konn­te sich

zu Recht freu­en.

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