Der 100-Jäh­ri­ge, der auf­ge­mö­belt wur­de

Chemnitzer Morgenpost - - AUTO -

Der ja­pa­ni­sche Her­stel­ler Mitsu­bi­shi blickt be­reits auf ei­ne 100-jäh­ri­ge Au­to­bau­tra­di­ti­on zu­rück. Sein Erst­lings­werk, das Mo­del A, ist ei­gent­lich ein Mo­bil, das ins Museum, aber nicht auf die Stra­ße ge­hört.

Doch die Um­bau­ex­per­ten von West Co­ast Cust­oms ha­ben die­ses his­to­ri­sche Fahr­zeug jetzt auf den neu­es­ten Stand der An­triebs­tech­nik ge­bracht und zu­gleich die Op­tik über­ar­bei­tet. Das Re­sul­tat ist, nun ja, Ge­schmacks­sa­che. Statt des ur­sprüng­li­chen 2,8-Li­ter-Rei­hen­vier­zy­lin­ders mit be­schei­de­nen 26 kW/35 PS hat West Co­ast Cust­oms dem Mo­del A ei­nen vom Out­lan­der PHEV stam­men­den Plug-in-Hy­brid-An­trieb ver­passt. Da­bei wur­den nicht al­lein die An­triebs­ag­gre­ga­te, son­dern gleich das kom­plet­te Chas­sis samt der All­rad­an­triebs­ein­heit vom Out­lan­der über­nom­men, was ei­ne um­fang­rei­che An­pas­sung der Ka­ros­se­rie des Mo­del A nö­tig mach­te. In je­dem Fall dürf­te sich das mo­der­ni­sier­te Mo­del A deut­lich bes­ser als das Ori­gi­nal fah­ren, denn der An­trieb, der auch rein elek­tri­sches Fah­ren er­laubt, er­mög­licht deut­lich hö­he­re Ge­schwin­dig­kei­ten als die ur­sprüng­li­chen 32 km/h.

Das mo­der­ni­sier­te Mo­del A fährt sich ga­ran­tiert bes­ser als das Ori­gi­nal.

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