Zä­he Ver­hand­lun­gen im öf­fent­li­chen Di­enst

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

POTS­DAM - Müs­sen sich die Bür­ger auf neue Streiks von Stra­ßen­bahn­fah­rern, Er­zie­hern und Flug­ha­fen­per­so­nal ein­stel­len? Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer ha­ben bei den Ta­rif­ver­hand­lun­gen für den öf­fent­li­chen Di­enst bis­lang kei­nen Durch­bruch er­zielt. Nach an­fäng­li­chem Op­ti­mis­mus blieb ei­ne An­nä­he­rung vor­erst aus. „Es gibt Kom­pli­ka­tio­nen, und wir müs­sen se­hen, wie wir sie be­wäl­ti­gen“, sag­te der Vor­sit­zen­de der Ge­werk­schaft ver.di, Frank Bsirs­ke (66). Die Ver­hand­lungs­run­de soll bis heu­te an­dau­ern. Mög­lich sind ei­ne Ei­ni­gung oder ein vor­läu­fi­ges Schei­tern der Ge­sprä­che. Vor al­lem ein von den Ge­werk­schaf­ten ge­for­der­ter Min­dest­be­trag von 200 Eu­ro mehr Ein­kom­men für die un­te­ren Lohn­grup­pen gilt als pro­ble­ma­tisch für die Ar­beit­ge­ber. Der Ver­hand­lungs­füh­rer des Bun­des, In­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer (68, CSU), hat­te zwar ein An­ge­bot „zum ge­eig­ne­ten Zeit­punkt“an­ge­kün­digt - doch das kam bis­lang nicht auf den Tisch.

Der Durch­bruch lässt noch auf sich war­ten: ver.di-Bos Bsirs­ke (66, l.) und In­nen­mi­nis­ter See­ho­fer (68, CSU

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