Ma­gath rech­net mit dem HSV ab

Chemnitzer Morgenpost - - FUSSBALL -

HAMBURG - Fe­lix Ma­gath re­de­te sich rich­tig in Ra­ge. Der einst so ruhm­rei­che Ham­bur­ger SV sei zur Lach­num­mer ver­kom­men, ab­ge­wirt­schaf­tet von eit­len Ma­na­gern, mit un­fä­hi­gen Spie­lern an den Ab­grund zur 2. Li­ga ge­führt, schlicht „ein Jam­mer“, sag­te der Eu­ro­pa­po­kal-Held des Klubs un­ge­wohnt emo­tio­nal.

Der HSV wer­de „nicht mehr re­spek­tiert“, sag­te Ma­gath in sei­ner scho­nungs­lo­sen Abrech­nung. „Was mitt­ler­wei­le un­ter der Be­zeich­nung ‚HSVer‘ für den Ver­ein tä­tig ist, da wür­de ich die­se Be­zeich­nung nicht ver­wen­den“, sag­te Ma­gath. Dass der Klub von Uwe See­ler, Horst Hru­besch, Man­ni Kaltz und eben ihm nun wohl ab­steigt, sei nur die lo­gi­sche Kon­se­quenz für das Miss­ma­nage­ment der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit. Fuß­ball-Deutsch­land hat „sei­ne Spä­ße in den letz­ten Jah­ren nur noch mit und über den HSV ge­macht. Aber rich­tig ernst ge­nom­men wur­de er nie. Und wie man heu­te sieht, auch zu Recht“, sag­te der 64-Jäh­ri­ge.

Lässt kein gu­tes Haar an „sei­nem“HSV: Fe­lix Ma­gath.

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