250 Be­schäf­tig­te leg­ten Ar­beit nie­der

Ers­ter Warn­streik bei VW-Toch­ter IAV

Chemnitzer Morgenpost - - CHEMNITZ -

Rund 250 IAV-Be­schäf­tig­te be­tei­lig­ten sich ges­tern in Chem­nitz am ers­ten bun­des­wei­ten Warn­streik in der 35-jäh­ri­gen Ge­schich­te des In­ge­nieur-Un­ter­neh­mens. Da­zu hat­te die IG Me­tall auf­ge­ru­fen.

Die Ge­werk­schaft for­dert für die bun­des­weit 6 500 Mit­ar­bei­ter des Ent­wick­lungs­dienst­leis­ters In­ge­nieur­ge­sell­schaft Au­to und Ver­kehr (IAV) mehr Lohn. Rück­wir­kend zum 1. April sol­len 4,3 Pro­zent mehr ge­zahlt wer­den. Da­zu soll’s ein­ma­lig 300 Eu­ro ge­ben. Weil die Un­ter­neh­mens­lei­tung der 50-pro­zen­ti­gen VW-Toch­ter nach drei Ver­hand­lun­gen dar­auf nicht ein­ging, rief die IG Me­tall an al­len deut­schen IAV-Stand­or­ten zum Warn­streik auf.

In der Chem­nit­zer Kauf­fahr­tei be­tei­lig­ten sich ges­tern rund 250 der et­wa 1000 Be­schäf­tig­ten aus Chem­nitz und Stoll­berg an der Ak­ti­on. „Es war ein gu­ter Warn­streik“, so Ge­werk­schafts­se­kre­tä­rin An­ne Ze­u­mer (38). „Wir hof­fen, dass die Ar­beit­ge­ber­sei­te ein­lenkt. Sonst sind wei­te­re Warn­streiks nicht aus­ge­schlos­sen.“

Rund 250 IAV-Mit­ar­bei­ter be­tei­lig­ten sich ges­tern Vor­mit­tag am Chem­nit­zer Stand­ort in der Kauf­fahr­tei an den bun­des­wei­ten Warn­streiks der IG Me­tall.

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