Wa­genk­necht will Fach­kräf­te selbst aus­bil­den

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

Die Frak­ti­ons-Che­fin der Lin­ken im Bun­des­tag, Sah­ra Wa­genk­necht (49), hat sich ge­gen das ge­plan­te Ein­wan­de­rungs­ge­setz für Fach­kräf­te aus­ge­spro­chen. „Deutsch­land muss sei­ne Fach­kräf­te selbst aus­bil­den“, sag­te Wa­genk­necht der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung“(FAS). Haupt­grund des Ar­beits­kräf­te­man­gels sei ein un­ter­fi­nan­zier­tes Bil­dungs­sys­tem. Sie hal­te es für „zy­nisch“, jun­ge Leu­te mit ei­nem Nu­me­rus Clau­sus vom Stu­di­um ab­zu­hal­ten und „dann die qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­te aus ar­men Län­dern zu ho­len“. In­ter­na­tio­na­lis­mus be­deu­te nicht „Ab­wer­bung der Mit­tel­schicht aus ar­men Län­dern, um hier Lohn­dum­ping zu be­trei­ben“, so Wa­genk­necht. „In ei­ner gren­zen­lo­sen Welt re­gie­ren die Mul­tis.“Schon die Frei­zü­gig­keit in­ner­halb der EU ha­be sich seit der Os­ter­wei­te­rung „in ein In­stru­ment der Lohn­drü­cke­rei ver­wan­delt“.

Lehnt das ge­plan­te Ein­wan­de­rungs­ge­setz ab: Sah­ra Wa­genk­necht (49, Lin­ke).

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