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Chemnitzer Morgenpost - - FUSSBALL -

da­von die zwei­te Hälf­te. Doch 20 Mi­nu­ten rei­chen in der 2. Bun­des­li­ga nur sel­ten aus, um et­was Zähl­ba­res mit­zu­neh­men.

Zum ers­ten Mal in ei­nem Dy­na­mo-Pflicht­spiel führ­te Patrick Ebert sei­ne Man­nen als Ka­pi­tän aufs Feld. Sei­ne Mit­spie­ler schie­nen aber nur in der Pau­se be­wirk­te dann im­mer­hin, dass die Schwarz-Gel­ben im Zen­trum bes­ser stan­den. „Wir woll­ten dann vorn mehr Druck aus­üben, ha­ben ver­sucht al­les rein­zu­hau­en. Das ist uns auch bes­ser ge­lun­gen“, so der 31-Jäh­ri­ge.

Zu harm­los, zu lieb, zu un­ge­fähr­lich. „Wenn man bei­de Hälf­ten zu­sam­men­zählt, dann ha­ben wir zu we­nig Mi­nu­ten gut ge­spielt, um ei­nen Punkt oder ei­nen Drei­er mit­zu­neh­men“, ge­steht Ebert, der sich aber nicht dar­über be­schwert hät­te. Erst in der Schluss­pha­se wach­ten die Dy­na­mos auf und ga­ben zu er­ken­nen, dass sie doch noch et­was aus Bie­le­feld mit­neh­men woll­ten - das war zu spät.

Da­bei gab es in den al­ler­letz­ten Mi­nu­ten so­gar noch di­cke Ge­le­gen­hei­ten, das Spiel kom­plett auf den Kopf zu stel­len. „Wir hat­ten schon ei­ni­ge gu­te Chan­cen hin­ten­raus“, ha­dert Ebert mit der Ver­wer­tung sei­ner Kol­le­gen im Ab­schluss. „Wenn wir aus den vie­len Frei­stö­ßen noch ein biss­chen mehr Ef­fi­zi­enz raus­ho­len, dann krie­gen wir noch ein, zwei mehr Mög­lich­kei­ten.“

„Je­der, der schon ein­mal Fuß­ball ge­spielt hat, der weiß: Wenn man ein­mal den An­schluss­tref­fer schafft, dann ist noch mehr mög­lich“, er­klärt Uwe Neu­haus die Weis­heit, die selbst in der Kreis­li­ga gilt. „Da­für ha­ben wir al­ler­dings ein biss­chen zu lan­ge ge­braucht.“Den aus­ge­las­se­nen Tor­chan­cen in der Nach­spiel­zeit trau­er­te der Dy­na­mo-Coach nach der Par­tie noch ein we­nig nach: „Vor al­lem für die Moral hät­te uns der Punkt nach dem 0:2 gut ge­tan. Das war uns nicht ver­gönnt.“Tom Ja­cob

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