Scha­fe wei­den am Fich­tel­berg

Chemnitzer Morgenpost - - FRONT PAGE -

Von Ca­ro­li­na Neu­bert OBERWIESENTHAL - Es grünt so grün auf dem Fich­tel­berg in den Tä­lern herrscht Dür­re, am Ski­hang Oberwiesenthal sprießt das me­ter­ho­he Gras. Die Scha­fe freut’s, sie dür­fen mä­hen ...

Wäh­rend es in den ver­gan­ge­nen Wo­chen zu meh­re­ren Feld- und Wie­sen­brän­den im Erz­ge­bir­ge kam (MOPO be­rich­te­te), trotzt der Fich­tel­berg der Tro­cken­heit. „Wir lie­gen hier ja ein Stück hö­her, da­durch ist es küh­ler“, er­klärt Mat­thi­as Barth (55), Mi­tar-

bei­ter der Wet­ter­sta­ti­on Fich­tel­berg. Tem­pe­ra­tu­ren wie im Flach­land von über 30 Grad sei­en hier nicht er­reicht wor­den, das Ther­mo­me­ter blieb un­ter 25 Grad.

„Das Ge­bir­ge hat ge­ne­rell mehr Nie­der­schlag. Da hat­ten wir Glück, dass wir mehr Re­gen ha­ben, da­durch ist es hier oben nicht ganz so tro­cken.“We­ni­ger Hit­ze und mehr Nie­der­schlag be­ein­fluss­ten auch den Bo­den. „Im Ver­gleich zum Flach­land ist es hier oben rich­tig schön grün.“

Schä­fer Uwe Sil­ze (57) weiß das zu schät­zen. Sei­ne Schütz­lin­ge die­nen als na­tür­li­che Ra­sen­mä­her. „Ich ge­he mit mei­nen Scha­fen gern zu den Hän­gen, weil‘s dort noch ein biss­chen grün ist“, sagt Uwe Sil­ze. „Seit vie­len Jah­ren ma­che ich im Som­mer mit den Scha­fen die Run­den dort oben. Es ist sehr schön und es wächst ein­fach viel.“

Be­reits 2006 trieb der Schä­fer sei­ne Her­de auf die Wei­de am Fich­tel­berg. Saf­ti­ges Gras auf dem Fich­tel­berg - in den Tä­lern herrscht Dür­re, auf dem Ski­hang Oberwiesenthal mä­hen die Schäf­chen.

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