BE­SON­DE­RES

Chronos - - Markenkompass -

In den frü­hen Sieb­zi­gern warb Heu­er nicht nur mit sei­nem Lo­go auf den Renn­an­zü­gen der For­mel-1Fah­rer von Fer­ra­ri, son­dern stat­te­te sie auch mit Uh­ren aus. Um zu ver­hin­dern, dass sie die ih­nen ge­schenk­ten Uh­ren ver­kauf­ten, ließ Jack Heu­er die Blut­grup­pe je­des Fah­rers auf den Ge­häu­se­bo­den gra­vie­ren. Dass ei­ne Über­nah­me zur Än­de­rung des Mar­ken­na­mens führt, ist in der Uh­ren­in­dus­trie eher sel­ten. Ge­nau das pas­sier­te aber, als die Lu­xem­bur­ger Hol­ding Tech­ni­ques d’avant Gar­de (TAG) 1985 die Uh­ren­mar­ke Heu­er kauf­te. Als der Lu­xus­kon­zern LVMH dann 1999 TAG Heu­er über­nahm, blieb der Na­me un­ver­än­dert. TAG Heu­er star­te­te 1989 die er­folg­rei­che Wer­be­kam­pa­gne „Don’t Crack Un­der Pres­su­re“. 2014 führ­te Bi­ver die­sen Slo­gan wie­der ein und nutz­te ihn zu­gleich als Hash­tag für die So­ci­al-me­di­aKam­pa­gnen der Mar­ke. Ver­ant­wort­lich für das De­sign von TAG Heu­er ist ein Deut­scher, der in Lon­don sitzt: Chris­toph Behling lei­tet im Stadt­teil Not­ting Hill ein mehr­fach preis­ge­krön­tes De­sign­stu­dio mit neun Mit­ar­bei­tern und pen­delt stän­dig zwi­schen der bri­ti­schen Haupt­stadt und La Chaux-de-fonds. TAG Heu­er en­ga­giert sich ver­stärkt im Fuß­ball: Die Mar­ke ist of­fi­zi­el­ler Part­ner ver­schie­de­ner na­tio­na­ler Li­gen, dar­un­ter der deut­schen Bun­des­li­ga und der eng­li­schen Pre­mier Le­ague.

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