SPORT­LER

Was­ser-

Chronos - - Kurztest Tutima M2 Seven Seas -

WER BE­TONT sport­li­che, ro­bus­te und was­ser­dich­te Uh­ren wie die neue Tu­ti­ma tra­gen will, braucht schon lan­ge kei­ne Recht­fer­ti­gung wie re­gel­mä­ßi­ge Se­gel­törns oder Tau­ch­ur­lau­be mehr. Sport­zeit­mes­ser wer­den von al­len Uh­ren­lieb­ha­bern ge­kauft und am Schreib­tisch oder auf Ge­schäfts­ter­mi­nen eben­so ge­tra­gen wie beim Cam­pen oder auf Trek­king­tour. Sport ist all­ge­mein be­liebt, egal ob man ihn selbst treibt oder an­de­ren da­bei zu­sieht. Und ei­ne Sportuhr ist Aus­druck die­ser dy­na­mi­schen Grund­ein­stel­lung.

Des­halb ist die M2 Se­ven Seas ein funk­tio­na­les In­stru­ment für Ex­trem­si­tua­tio­nen und gleich­zei­tig ein ge­lun­ge­nes Ac­ces­soire für den All­tag. Ex­trem­si­tua­tio­nen? Tat­säch­lich? Ja, denn Tu­ti­ma ver­wen­det ein bis 500 Me­ter was­ser­dich­tes Ge­häu­se mit drei Mil­li­me­ter di­ckem Sa­phirglas, des­sen sand­ge­strahl­te Ti­ta­no­ber­flä­che dar­über hin­aus ver­gleichs­wei­se un­emp­find­lich ge­gen Krat­zer ist. Und wenn es doch ein­mal stär­ker lei­det, schafft die Glas­hüt­ter Mar­ke un­kom­pli­ziert Ab­hil­fe durch neu­er­li­ches Sand­strah­len.

Was­ser­sport­ler kön­nen al­so mit die­sem Zeit­mes­ser tau­chen, ki­tesur­fen, wel­len­rei­ten oder, wie es der Mo­dell­na­me und die Gra­vur auf dem Ge­häu­se­bo­den sug­ge­rie­ren, die Ozea­ne un­se­rer Er­de be­se­geln. Da­bei bleibt nicht nur das Werk – ein Eta 2836 mit auf­wen­dig ge­mach­tem Tu­ti­ma-rotor – tro­cken, son­dern auch das Arm­band aus was­ser­fes­tem Kev­lar un­be­schä­digt.

Zu­sam­men mit dem ho­hen Kon­trast auf dem Zif­fer­blatt und der gu­ten Nach­ta­bles­bar­keit er­gibt sich ein at­trak­ti­ves Ge­samt­pa­ket, und das bei ei­nem über­schau­ba­ren Preis von 1670 Eu­ro.

Klei­ne Man­kos gibt es aber doch: Die ein­sei­tig dreh­ba­re Lü­net­te ist lei­der trotz ih­rer Ker­ben und Rei­ter über­haupt nicht grif­fig, und die klei­ne Kro­ne lässt sich nur un­kom­for­ta­bel auf- und wie­der zu­schrau­ben. Pu­ris­ten könn­ten sich dar­über hin­aus an dem zu kur­zen Mi­nu­ten­zei­ger stö­ren, der nicht ins Bild der Uhr als Prä­zi­si­ons­in­stru­ment passt.

Ganz und gar prä­zi­se ist da­ge­gen der Gang: Auf der Zeit­waa­ge wie auch am Hand­ge­lenk lief das ge­tes­te­te Ex­em­plar pro Tag le­dig­lich drei Se­kun­den zu schnell. Bei der elek­tro­ni­schen Mes­sung la­gen die Ein­zel­wer­te nur ma­xi­mal vier Se­kun­den aus­ein­an­der, was eben­falls Aus­druck ei­ner ge­wis­sen­haf­ten Reg­la­ge ist.

Was Tau­cher, Seg­ler, Schreib­tisch­tä­ter, und Sport­gu­cker von Tu­ti­ma er­hal­ten, ist al­so ei­ne gang­ge­naue, ro­bus­te, schlüs­sig ge­stal­te­te und da­bei preis­wer­te Sportuhr mit dem be­gehr­ten Gü­te­sie­gel „Glas­hüt­te/sa.“. Was sie nicht er­hal­ten, ist ab­so­lu­te Per­fek­ti­on. Die wä­re, wenn es sie tat­säch­lich gä­be, weit­aus teu­rer.

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