ZUR PER­SON

Chronos - - Interview Sebastian Koch -

Se­bas­ti­an Koch, 1962 in Karlsruhe ge­bo­ren, hat­te mit 18 Jah­ren sei­nen ers­ten Fern­seh­auf­tritt in „Der­rick“. Nach der Schau­spiel­aus­bil­dung in Mün­chen kam er 1986 zum Schau­spiel­haus Darm­stadt und 1990 zum Ber­li­ner Schil­ler­thea­ter. Im­mer wie­der spiel­te Koch in Tv-pro­duk­tio­nen his­to­ri­sche Per­sön­lich­kei­ten und wur­de da­für un­ter an­de­rem mit dem Deut­schen Fern­seh­preis und dem Adol­fG­rim­me-preis aus­ge­zeich­net. Es folg­ten ers­te in­ter­na­tio­na­le Pro­duk­tio­nen, in de­nen er mit Gé­r­ard De­par­dieu, John Mal­ko­vich, Isa­bel­la Ros­sel­li­ni und Ca­the­ri­ne De­neuve vor der Ka­me­ra stand. 2006 wur­de Hol­ly­wood auf ihn auf­merk­sam, als Re­gis­seur Florian Henckel von Don­ners­marck für „Das Le­ben der An­de­ren“ei­nen Os­car er­hielt. Sei­ne Rol­le in die­sem Sta­si-dra­ma brach­te Se­bas­ti­an Koch den Bam­bi. In den fol­gen­den Jah­ren dreh­te der Schau­spie­ler im­mer öf­ter im Aus­land, un­ter an­de­rem für den „See­wolf“in Ka­na­da. 2013 war er Bru­ce Wil­lis’ Ge­gen­spie­ler im fünf­ten Teil von „Stirb lang­sam“; 2015 spiel­te er in Ste­ven Spiel­bergs „Bridge of Spies“so­wie in „The Da­nish Girl“, die bei­de für den Os­car no­mi­niert wur­den. 2016 er­schien sein Hör­buch „Und lauscht hin­aus den wei­ßen We­gen“. Se­bas­ti­an Koch hat ei­ne er­wach­se­ne Toch­ter und lebt in Lon­don so­wie Ber­lin.

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