DAMENUHREN

Lu­xus ist, was man nicht braucht. Was man aber un­ter Um­stän­den so gern ha­ben möch­te, dass man ei­ne Men­ge Geld da­für aus­gibt. Was macht die neu­en Damenuhren zu ei­nem Lu­xus, den man be­sit­zen will, ob­wohl doch je­des Han­dy die Zeit an­zeigt?

Chronos - - INHALT - TEXT MA­RIA-BET­TI­NA EICH

Car­tier stat­tet die Rei­chen und Schö­nen seit über hun­dert Jah­ren mit Uh­ren und Schmuck aus. Der exo­ti­sche und elegante Pan­ther hat es im Lauf der Jahr­zehn­te zur Iko­ne des Car­tier-lu­xus ge­bracht. Seit 1914 ziert die Raub­kat­ze Ju­we­len und Ju­we­len­uh­ren aus dem Pa­ri­ser Haus. In die­ser Tra­di­ti­on steht die neue Weiß­gold­uhr Pan­t­hè­re Jou­eu­se, in de­ren Mit­te ein bril­lant­be­setz­tes Pan­therba­by mit ei­nem Ball spielt. Ei­ne neu ent­wi­ckel­te Kom­pli­ka­ti­on sorgt da­für, dass Pan­ther­pfo­te (Mi­nu­ten) und Ball (St­un­den) sich be­we­gen. Was das The­ma Lu­xus an­geht, zieht die 40 Mil­li­me­ter gro­ße Pan­t­hè­re Jou­eu­se al­le Re­gis­ter: Sie be­steht aus kost­ba­ren Ma­te­ria­li­en und er­for­dert in der Fer­ti­gung ein ho­hes Maß an Hand­ar­beit. Ei­ne sol­che Uhr ist ein ex­klu­si­ves Ob­jekt mit spie­le­ri­scher Aus­strah­lung und kei­ne leicht ver­füg­ba­re Wa­re. Noch da­zu ist sie vom Nim­bus ei­ner der tra­di­ti­ons­reichs­ten Lu­xus­mar­ken der Welt um­ge­ben. 179000 Eu­ro

ART DÉCO

Seit En­de der 1970er Jah­re ge­hört das „Gol­den Bridge“-hand­auf­zugs­werk ins Re­per­toire von Co­rum: ein et­wa streich­holz­gro­ßes Sta­buhr­werk, des­sen Kom­po­nen­ten man durch sei­ne trans­pa­ren­ten Wän­de von al­len Sei­ten be­trach­ten kann. Ein­ge­las­sen in ein opu­len­tes Uh­ren­mo­dell aus Ro­sé­gold, zeigt sich die­ses Werk in der La­dy Gol­den Bridge Round 39 mm. Die geo­me­tri­schen Li­ni­en die­ser Art-déco-uhr wer­den durch auf­wen­di­gen Dia­mant­be­satz be­tont, wäh­rend ober- und un­ter­halb des Uhr­werks trans­pa­ren­te ro­sa­far­be­ne Struk­tu­ren aus Harz an Thea­ter­vor­hän­ge er­in­nern. Auf den 39 Mil­li­me­tern Durch­mes­ser spielt sich ein gan­zes Feu­er­werk an De­ko­ra­ti­on ab: Die­se Uhr ist ein Pracht­stück, das die Kost­bar­keit sei­nes Ma­te­ri­als und sei­nes zier­li­chen Werks mit Freu­de zeigt – und da­mit ein Lu­xus­pro­dukt im ganz klas­si­schen Sinn. 50000 Eu­ro

GALAKTISCHES BLAU

Die Mar­ke Ro­ger Du­bu­is ist erst 22 Jah­re alt, hat sich aber mit ih­ren of­fen­si­ven De­signs und dem Be­kennt­nis zu den Stan­dards der Hau­te Hor­lo­ge­rie ei­nen fes­ten Platz un­ter den High-end-uh­ren­mar­ken er­obert. Krea­ti­v­chef Al­va­ro Mag­gi­ni fin­det, dass Tra­di­ti­on über­schätzt wird: „Wir wol­len für die Zu­kunft ar­bei­ten, nicht für die Ver­gan­gen­heit.“Die neue Da­men­uhr Ex­ca­li­bur 36 hat denn auch ei­nen eher fu­tu­ris­ti­schen als klas­si­schen Look. Die mar­tia­li­sche Aus­strah­lung der Ex­ca­li­burLi­nie mit ih­ren Kan­ten und ih­ren dy­na­misch aus der Mit­te her­aus­strah­len­den rö­mi­schen Zif­fern wird durch das schwarz be­schich­te­te Tit­an­ge­häu­se noch un­ter­stri­chen. Der gro­ße Blick­fang bei die­ser 36 Mil­li­me­ter gro­ßen Au­to­ma­tik­uhr sind die leuch­tend blau­en Sa­phi­re auf der Lü­net­te so­wie das Zif­fer­blatt und das Le­der­arm­band im glei­chen Blau. Wer sich ei­nes der auf 28 Stück li­mi­tier­ten Ex­ca­li­bur 36 zu­legt, be­kommt ein zeit­ge­mä­ßes Schmuck­stück von selbst­be­wuss­ter Aus­strah­lung. 19800 Eu­ro

PINKER TOTENKOPF

Wenn es um die Ver­bin­dung von Mo­de, Sport und Schwei­zer Uhr­ma­che­rei geht, kann kaum je­mand Hu­blot das Was­ser rei­chen. Die Big Bang Su­gar Skull Hot Pink ist ei­ne coo­le schwar­ze Arm­band­uhr, die über und über mit pin­ken Ar­a­bes­ken be­stickt ist. In de­ren Mit­tel­punkt: ein To­ten­schä­del – seit Jah­ren Fa­shionMo­tiv mit Un­der­ground-ap­peal. Die Ke­ra­mik­lü­net­te der Uhr, ihr Kar­bon­zif­fer­blatt und das Kaut­schukarm­band ste­hen für Hu­blots Be­geis­te­rung für in­no­va­ti­ve Ma­te­ria­li­en. Die Sti­cke­rei­en fer­tig­te die tra­di­ti­ons­rei­che St. Gal­ler Tex­til­ma­nu­fak­tur Bi­sch­off an. Hu­blot mach­te sie da­nach durch spe­zi­ell ent­wi­ckel­te Tech­ni­ken so halt­bar, wie es ei­ne Arm­band­uhr ver­langt, die sich zum Ski­fah­ren eig­net: Pas­send zur Su­gar Skull gibt es ein in Far­be und Mo­tiv pas­sen­des Paar Skier von der Schwei­zer Mar­ke AK Ski. Auf 50 Stück ist die­se Au­to­ma­tik­uhr mit 41 Mil­li­me­tern Durch­mes­ser li­mi­tiert, die die Wel­ten von Uhr­ma­che­rei, Hand­werks­kunst, Mo­de und Sport in un­kon­ven­tio­nel­lem Lu­xus ver­eint. 20700 Eu­ro

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