SCHLAGABTAUSCH

Chronos - - SIHH -

Nach elf Jah­ren For­schungs­ar­beit stellt die Schwei­zer Mar­ke ih­re ers­te Gran­de Son­ne­rie vor. Der Be­griff be­zeich­net ei­ne Schlag­werk­uhr, die die St­un­den und Vier­tel­stun­den auf ver­schie­de­nen Ton­fe­dern schlägt. Meist wird die sel­te­ne Kom­pli­ka­ti­on mit ei­ner Pe­ti­te Son­ne­rie kom­bi­niert, so­dass der Trä­ger sich wahl­wei­se nur die St­un­den akus­tisch an­zei­gen las­sen kann. Ein Ab­schal­ten des Schlag­werks ist eben­falls mög­lich. Greu­bel For­sey bie­tet die­se Wahl­mög­lich­kei­ten eben­so wie ei­ne zu­sätz­li­che Mi­nu­ten­re­pe­ti­ti­on, die die St­un­den, Vier­tel­stun­den und Mi­nu­ten je­der­zeit auf Ab­ruf schlägt. Hin­zu kommt das mar­ken­ty­pi­sche, um 25 Grad ge­neig­te Tourbillon, das al­le 24 statt der gän­gi­gen 60 Se­kun­den ei­ne vol­le Dre­hung voll­zieht. Das Geh­werk mit drei Ta­gen Gang­au­to­no­mie wird von Hand auf­ge­zo­gen, wäh­rend der Schlag­werk­me­cha­nis­mus ei­nen ei­ge­nen Au­to­ma­tik­auf­zug be­sitzt und voll ge­la­den Ener­gie für 20 St­un­den be­reit­stellt. Das Werk be­steht aus 935 Tei­len und ist in ei­nem 43,5 Mil­li­me­ter gro­ßen Tit­an­ge­häu­se un­ter­ge­bracht. Elf Si­cher­heits­vor­rich­tun­gen sor­gen da­für, dass der Trä­ger das Schlag­werk nicht nur fal­schen Zeit ak­ti­viert und so den Mecha­nis­mus be­schä­digt.

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