TEST OME­GA

Die über­ar­bei­te­te Pla­net Ocean ist ei­ne 100-pro­zen­ti­ge Pro­fi­tau­cher­uhr: bis 600 Me­ter druck­fest und mit He­li­um­ven­til. Mit ih­ren Far­ben passt sie per­fekt zu exo­ti­schen Des­ti­na­tio­nen.

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De­sign, Funk­ti­on und Werk­tech­nik in Ein­klang: Die Sea­m­as­ter Pla­net Ocean 600M ist ein ge­nia­ler Ur­laubs- und Tauch­be­glei­ter.

Ocean 600M ist im Ome­ga-port­fo­lio in et­wa das, was bei den Tauch­des­ti­na­tio­nen die Sey­chel­len sind: Dort gibt es fas­zi­nie­ren­de Groß­fi­sche wie Haie und Mant­aro­chen, we­gen der Strö­mung soll­te man aber schon ein er­fah­re­ner Tau­cher sein. Da­zu passt die Sea­m­as­ter Pla­net Ocean, die mit ei­ner ho­hen Druck­fes­tig­keit von 600 Me­tern und ei­nem He­li­um­ven­til mehr als ge­nü­gend Re­ser­ven bie­tet. Für rich­tig tie­fe Wracks, bei de­nen man Aus­rüs­tung fürs tech­ni­sche Tau­chen be­nö­tigt, wür­de man bei Ome­ga eher die pro­fes­sio­nel­le und bis 1200 Me­ter druck­fes­te Sea­m­as­ter Plo­prof neh­men. Als Ein­stiegs­uhr dient die güns­ti­ge Sea­m­as­ter Di­ver 300m zum Schnor­cheln und in hei­mi­schen Ge­wäs­sern. Und die Sea­m­as­ter 300 im ge­lun­ge­nen Re­tro­look eig­net sich auch zum Tau­chen, passt al­ler­dings zu Stoff bes­ser als zu Neo­pren und könn­te sich am Mit­tel­meer wohl füh­len.

Ome­ga hat die 2005 ein­ge­führ­te Kol­lek­ti­on Sea­m­as­ter Pla­net Ocean 600M im Jahr 2016 über­ar­bei­tet: Die Bie­ler Ma­nu­fak­tur hat die Ge­häu­se­grö­ße re­du­ziert, die Werk­tech­nik auf den neu­es­ten Stand ge­bracht und die Far­ben ge­än­dert. Die schwarz-oran­ge Te­stuhr stellt da­bei das far­ben­fro­hes­te Mo­dell dar. Vor al­lem die oran­ge­far­be­nen Ele­men­te auf der Tauch­ska­la, die Zif­fern und das oran­ge-schwar­ze Kaut­schuk­band mit den far­bi­gen Näh­ten fal­len auf. Da­ne­ben gibt es noch schwar­ze und blaue Va­ri­an­ten mit de­zen­te­ren Ak­zen­ten in Oran­ge.

Glän­zen­de Aus­sich­ten

Was man auf den Bil­dern nicht so gut sieht wie in der Rea­li­tät: Das po­lier­te Ke­ra­mik­zif­fer­blatt und die po­lier­te Ke­ra­mik­lü­net­te glän­zen wie das Meer bei tief ste­hen­der Son­ne. Und auch die auf­ge­setz­ten In­de­xe, Zei­ger und po­lier­ten Flä­chen am Ge­häu­se fun­keln schön. Zu­sam­men mit der Far­be er­gibt sich so we­ni­ger der Ein­druck ei­ner Tool­watch, eher der ei­ner schi­cken Uhr im Tau­cher­uh­ren­de­sign, die man gern zum Cock­tail an der Strand­bar trägt.

Die Ables­bar­keit schmä­lern die glän­zen­den Ele­men­te da­bei nur we­nig. Tags­über kann man die Zeit schnell er­fas­sen, und nachts leuch­tet die Pla­net Ocean mit Mond und Ster­nen um die Wet­te. Da­bei hebt die Uhr die Tauch­zeit so­gar farb­lich her­vor: Der Mi­nu­ten­zei­ger und der In­dex der Drehlü­net­te leuch­ten grün; die rest­li­che Leucht­mas­se strahlt blau.

Tau­cher wer­den sich auch dar­über freu­en, dass sich die Lü­net­te mit ih­rer grif­fi­gen Rif­fe­lung und ih­rem an­ge­neh­men Wi­der­stand auch mit Hand­schu­hen be­die­nen lässt und ein un­be­ab­sich­tig­tes Ver­stel­len un­wahr­schein­lich ist.

Das He­li­um­ven­til be­sitzt Ome­ga-ty­pisch ei­ne Kro­ne, mit der es zu­sätz­lich ver­schraubt ist. Ein He­li­um­ven­til be­nö­ti­gen ei­gent­lich nur Be­rufs­tau­cher, die in ex­tre­men Tie­fen ar­bei­ten und da­her in ei­ner Druck­kam­mer un­ter ei­nem He­li­um-sau­er­stoff-ge­misch de­kom­pri­mie­ren. Hier könn­te oh­ne Ven­til das Glas von der Uhr ge­sprengt wer­den, weil zu­vor ins Ge­häu­se dif­fun­dier­tes Gas nicht mehr ent­wei­chen kann.

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