Klas­si­ker

Chronos - - TEST - TEXT JENS KOCH FO­TOS MAR­CUS KRÜ­GER, HAM­BURG

Rolex hat den Tau­cher­uh­ren­klas­si­ker Sea-dweller über­ar­bei­tet und da­bei mit Lu­pe, neu­em Werk und grö­ße­rem Durch­mes­ser für Über­ra­schun­gen ge­sorgt. Wir ha­ben ei­nes der ers­ten aus­ge­lie­fer­ten Ex­em­pla­re ge­tes­tet.

ROLEX PRÄ­SEN­TIER­TE sei­ne ers­te Tau­cher­uhr, die Sub­ma­ri­ner, 1953. 1967 folg­te dann im na­he­zu iden­ti­schen De­sign die noch druck­fes­te­re und mit dem von Rolex ent­wi­ckel­ten He­li­um­aus­lass­ven­til ver­se­he­ne Sea-dweller, die für pro­fes­sio­nel­le Tau­cher ge­dacht war. Die­ses Jahr, zum 50. Ju­bi­lä­um der Se­aDwel­ler, hat Rolex ein neu­es Mo­dell auf­ge­legt, das das bis­he­ri­ge, erst 2014 vor­ge­stell­te er­setzt.

Un­ge­wöhn­lich um­fang­reich für Rolex fal­len die Än­de­run­gen aus: Ein ro­ter Sea-dweller-schrift­zug er­in­nert an das Ur­sprungs­mo­dell, und das ver­bes­ser­te Rolex-ma­nu­fak­tur­ka­li­ber 3235 kommt hier zum ers­ten Mal in ei­nem Sport­mo­dell zum Ein­satz. Die auf­fäl­ligs­ten Än­de­run­gen sind aber das von 40 auf 43 Mil­li­me­ter ver­grö­ßer­te Ge­häu­se und die Da­tums­lu­pe, die es bis­her noch nie bei der Sea-dweller gab.

Pu­ris­ten se­hen es et­was kri­tisch, dass die Se­aDwel­ler ei­ne Lu­pe be­kom­men hat, weil das Mo­dell vor­her noch nie ei­ne be­saß. Zu­sam­men mit dem stark ver­grö­ßer­ten Ge­häu­se er­gibt sich ei­ne Ve­rän­de­rung, die deut­lich über den vor­sich­ti­gen An­pas­sun­gen liegt, die Rolex sonst an sei­nen Mo­del­len vor­nimmt und die mit der Grund für die ho­he Wert­sta­bi­li­tät sind. Der Se­aDwel­ler hat es aber nicht ge­scha­det: so­wohl das neue Mo­dell als auch der Vor­gän­ger, der bis­her kein Best­sel­ler war, sind nun über­aus be­gehrt und wer­den deut­lich über dem ei­gent­li­chen Ver­kaufs­preis ge­han­delt.

Auch das De­sign der neu­en ist ge­lun­gen: Sie sieht nun zwar eher wie ei­ne grö­ße­re Ver­si­on der 40 Mil­li­me­ter mes­sen­den Sub­ma­ri­ner aus, aber das ist kein Nach­teil. Mit den durch­gän­gi­gen Mi­nu­ten­stri­chen auf der Tauch­lü­net­te und dem ro­ten Schrift­zug über­zeugt sie so­gar noch mehr. Im De­tail hat Rolex nun stär­ker auf die Pro­por­tio­nen ge­ach­tet als bei der Deep­sea und der Sub­ma­ri­ner: So sind die Band­an­stoß­hör­ner nun schma­ler, wo­durch das Ge­häu­se ele­gan­ter und we­ni­ger eckig wirkt. Das gilt im Ver­gleich zur Deep­sea auch für das Arm­band: Wirkt es dort et­was schmal, so fällt es bei der neu­en Sea-dweller ver­gleichs­wei­se brei­ter und da­mit har­mo­ni­scher aus.

Har­mo­ni­sche Pro­por­tio­nen

Auch die Hö­he passt mit 15 Mil­li­me­tern sehr gut zum Durch­mes­ser. Die Deep­sea wirkt im Ver­gleich klo­big und die Sub­ma­ri­ner fast schon zu flach für ei­ne Sportuhr. Ins­ge­samt ist ei­ne zeit­ge­mä­ße und schö­ne In­ter­pre­ta­ti­on ei­ner Rolex-tau­cher­uhr ent­stan­den.

Funk­tio­nal bleibt sie sich selbst treu: Die Was­ser­dicht­heit liegt wei­ter­hin bei 1220 Me­tern, und na­tür­lich ver­fügt sie auch über ein He­li­um­ven­til – auch wenn das ei­gent­lich nur Be­rufs­tau­cher be­nö­ti­gen, die beim Sät­ti­gungs­tau­chen in ei­ner Druck­kam­mer de­kom­pri­mie­ren. Denn dort ist auch die Uhr vom Atem­gas, das He­li­um ent­hält, um­ge­ben. Un­ter Druck kann es durch die Dich­tun­gen der Uhr ins Ge­häu­se dif­fun­die­ren und spä­ter nicht mehr ent­wei­chen. So er­ging es auch Tau­chern des Se­al­ab-pro­gramms, mit dem die Us-ame­ri­ka­ni­sche Ma­ri­ne die Aus­wir­kun­gen von ho­hem Druck und ver­schie­de­nen Atem­ga­sen auf den Men­schen er­forsch­te. Bei der Druck­re­du­zie­rung in der De­kom­pres­si­ons­kam­mer zer­sprang das Glas ei­ni­ger Uh­ren. Ein Se­al­a­bTau­cher er­zähl­te Rolex da­von und schlug vor, ein Über­druck­ven­til ein­zu­bau­en, da­mit das in die Uhr ein­ge­drun­ge­ne He­li­um ge­fahr­los ent­wei­chen kön­ne. Und so ent­wi­ckel­te Rolex das He­li­um­ven­til, das spä­ter von vie­len Mar­ken über­nom­men wur­de.

Seit An­fang der 1970er Jah­re ar­bei­te­te Rolex dann mit dem fran­zö­si­schen Tauch­spe­zia­lis­ten Comex zu­sam­men. Rolex lie­fer­te die Uh­ren für al­le Comex-tau-

cher, und die Pro­fis teil­ten ih­re Er­fah­run­gen und hal­fen bei der Wei­ter­ent­wick­lung der Uh­ren. Comex ver­legt Un­ter­see­lei­tun­gen, be­sorgt die Tauch­ar­bei­ten bei Öl­platt­for­men und ist in der La­ge, Wracks zu ber­gen. Da­bei ent­wi­ckelt man selbst die Werk­zeu­ge und ex­pe­ri­men­tier­te mit Atem­gas­ge­mi­schen. Comex stell­te zahl­rei­che Tie­fen­re­kor­de auf, bei de­nen stets die Se­aDwel­ler am Arm der Tau­cher die Tor­tur mit­mach­te.

Teil­wei­se wur­de mit den Re­kor­den auch in Ro­l­exAn­zei­gen für die Sea-dweller ge­wor­ben. So hiel­ten es 1972 zwei Tau­cher in ei­ner Druck­kam­mer 50 St­un­den auf 610 Me­tern Druck­tie­fe aus. Spä­ter ar­bei­te­ten Comex-leu­te im Meer in über 500 Me­tern Tie­fe. Und 1992 er­reich­te ein Comex-mann in der Druck­kam­mer so­gar 701 Me­ter. Comex be­nö­tig­te al­so wirk­lich die da­mals mit 610 Me­tern drei­mal hö­he­re Druck­fes­tig­keit der Sea-dweller ge­gen­über der Sub­ma­ri­ner und das He­li­um­ven­til.

1976 bis heute

Wie die kurz vor­her ver­grö­ßer­te Sub­ma­ri­ner maß die Sea-dweller 1976 noch 40 Mil­li­me­ter. Die 1966 bei der Sub­ma­ri­ner ein­ge­führ­te Da­tums­lu­pe be­kam die Se­aDwel­ler nicht. 1978 er­setz­te Rolex das Ple­xi­glas durch Sa­phirglas und ver­dop­pel­te die Druck­fes­tig­keit auf 1220 Me­ter.

2008 lös­te die Sea-dweller Deep­sea mit 44 Mil­li­me­tern und ei­ner Druck­fes­tig­keit bis 3900 Me­ter die klei­ne Schwes­ter ab. Und erst 2014 leg­te Rolex die Se­aDwel­ler 4000 in 40 Mil­li­me­tern mit 1220 Me­tern Was­ser­dicht­heit und neu­er Ke­ra­miktauch­zeit­ska­la auf der Lü­net­te wie­der auf. Die­ses Mo­dell ver­kauf­te sich, auch auf­grund des ge­gen­über der Sub­ma­ri­ner deut­lich hö­he­ren Prei­ses, nicht be­son­ders gut. Nach nur drei Jah­ren er­setzt die grö­ße­re Sea-dweller sie nun.

Rolex hat nicht nur die Pro­por­tio­nen op­ti­miert, son­dern ver­bes­sert auch im­mer wie­der klei­ne De­tails. So ist der Leucht­punkt der Lü­net­te nun wei­ter in der Ober­flä­che ver­senkt. Da­durch soll­te es sel­te­ner da­zu kom­men, dass er durch ei­nen har­ten Kon­takt mit ei­nem Tür­rah­men oder Ähn­li­chem aus­ge­schla­gen wird.

Bei der Ables­bar­keit gab es nicht viel zu ver­bes­sern: Die von Rolex „Chro­ma­light“ge­nann­te Leucht­mas­se strahlt sehr hell und lässt sich auch in der Däm­me­rung schon gut er­ken­nen. Die bläu­li­che Far­be sieht cool aus und wirkt sehr an­ge­nehm auf die Au­gen. Das Drei­eck bei der Zwölf und die Bal­ken­in­de­xe bei der Sechs und der Neun sor­gen für Ori­en­tie­rung. Der Null­in­dex der Lü­net­te leuch­tet eben­falls hell. Und der Se­kun­den­zei­ger be­sitzt zur Funk­ti­ons­kon­trol­le ei­nen Leucht­punkt.

Gut fällt auch der Tra­ge­kom­fort aus: Da­zu tra­gen vor al­lem die glat­te Ge­häu­se­rück­sei­te, die eben­so glat­te In­nen­sei­te der Falt­schlie­ße und das ge­schmei­di­ge Stahl­arm­band bei. Die ein­zel­nen Band­glie­der sind ge­wölbt und pas­sen sich so gut dem Hand­ge­lenk an. Zu­dem gibt es Zwi­schen­räu­me zwi­schen den Band­glie­dern, die gleich blei­ben, auch wenn das Band ge­knickt

DIE SEA-DWELLER IST DIE HARMONISCHSTE ROLEX-TAU­CHER­UHR. DIE DEEP­SEA BAUT ZU HOCH UND DIE SUB­MA­RI­NER FAST SCHON ZU FLACH FÜR EI­NE TOOL­WATCH.

wird, so­dass nie Här­chen ein­ge­klemmt wer­den kön­nen. Die Gli­de­lock-schlie­ße ist mas­siv aus­ge­führt und er­laubt ei­ne fein­stu­fi­ge Ver­län­ge­rung des Arm­bands. So kann man dem Arm nach dem Sport oder an hei­ßen Ta­gen schnell et­was Luft ver­schaf­fen. Zu­dem er­laubt die Fli­plock-ver­län­ge­rung ei­ne Ver­stel­lung des Ban­des um wei­te­re 26 Mil­li­me­ter. Da­mit passt die Uhr auch über Tauch­an­zü­ge – ein Fea­tu­re, das die Sea-dweller mit der Deep­sea teilt, das der Sub­ma­ri­ner aber fehlt. Bei der Sea-dweller ist die Ver­län­ge­rung, die län­ger als ein nor­ma­les Band­glied aus der Schlie­ße her­aus­ragt, zu se­hen. Wer nicht taucht und wen das stört, der kann die Ver­län­ge­rung auch ent­fer­nen las­sen.

Durch den Si­cher­heits­bü­gel und die dar­un­ter lie­gen­de, leicht zu he­ben­de Öff­nungs­wip­pe wird ein un­be­ab­sich­tig­tes Öff­nen aus­ge­schlos­sen. Trotz­dem lässt sich die Schlie­ße wie die grif­fi­ge Kro­ne und die wun­der­bar satt ras­ten­de Lü­net­te leicht be­die­nen. Auch die Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät be­ein­druckt hier, wie bei der gan­zen Uhr. Die Flan­ken von Band und Schlie­ße prä­sen­tie­ren sich po­liert, die Ober­sei­ten sa­ti­niert. Das gilt auch für das Ge­häu­se.

Neu­es Ka­li­ber

Auch wenn beim Kauf die äu­ße­ren Qua­li­tä­ten der Se­aDwel­ler aus­schlag­ge­bend sein dürf­ten, hat Rolex auch im In­nern ei­ni­ges ge­tan: Als ers­tes Sport­mo­dell be­kommt die Sea-dweller das neue Ka­li­ber 3235, das das 3135 er­setzt. Die neue Ka­li­ber­ge­ne­ra­ti­on hat Rolex 2015 zu­erst bei den Edel­me­tall­mo­del­len Day-da­te 40 und Da­te­just Pe­arl­mas­ter 39 ein­ge­führt und 2016 auf die Da­te­just 41 in Bi­co­lor aus­ge­wei­tet. Erst die­ses Jahr setzt Rolex das Werk in der Da­te­just 41 in Stahl und der neu­en Sea-dweller ein, und da­mit in Mo­del­len oh­ne Gold­an­teil im Ge­häu­se.

Beim Ka­li­ber 3235 han­delt es sich um ein ver­bes­ser­tes Werk auf Ba­sis des oh­ne­hin schon als be­son­ders prä­zi­se, ro­bust und lang­le­big be­kann­ten Vor­gän­gers 3135.

Über 90 Pro­zent der Kom­po­nen­ten wur­den ge­än­dert. Ins­ge­samt er­hielt Rolex für die­ses Ka­li­ber 14 Pa­ten­te.

Hö­he­re Gan­g­re­ser­ve

Was hat der Trä­ger da­von? Die Stoß­fes­tig­keit und Zu­ver­läs­sig­keit wur­den er­höht. Der Auf­zug ar­bei­tet ef­fi­zi­en­ter und baut schnel­ler Gan­g­re­ser­ve auf, was un­ter an­de­rem an dem nun ku­gel­ge­la­ger­ten Ro­tor liegt. Vor al­lem er­höh­te sich die ma­xi­ma­le Gan­g­re­ser­ve von üb­li­chen 48 St­un­den auf lan­ge 70 St­un­den. Er­reicht hat Rolex das durch ei­ne dün­ne­re Fe­der­haus­wand, die den Ein­bau ei­ner län­ge­ren Fe­der er­mög­licht, so­wie durch die in­no­va­ti­ve Chro­n­er­gy-hem­mung, die den Wir­kungs­grad der Schwei­zer An­ker­hem­mung um 15 Pro­zent er­höht. Das wird durch ei­ne ge­än­der­te Geo­me­trie und die ske­let­tier­te Form, die das Ge­wicht ver­rin­gert, mög­lich.

Das im Li­ga-ver­fah­ren (Li­tho­gra­fie, Gal­va­nik und Ab­for­mung) aus ei­ner Ni­ckel-phos­phor-le­gie­rung ge­fer­tig­te An­ker­rad re­agiert zu­dem nicht auf Ma­gnet­fel­der. Auch die neue Un­ruh­wel­le ver­bes­sert den Ma­gnet­feld­schutz. Die blaue Pa­rachrom-spi­ral­fe­der aus ei­ner Ni­ob-zir­ko­ni­um-le­gie­rung kennt man eben­so schon von an­de­ren Mo­del­len wie die Pa­raf­lex-stoß­si­che­rung. Die Hö­hen­luft der Un­ruh lässt sich nun über ei­ne statt zwei Schrau­ben ein­stel­len. Und die Bre­guet-end­kur­ve der Spi­ral­fe­der sorgt eben­so für gleich­mä­ßi­ges At­men der Spi­ra­le wie die rück­erfreie Fein­re­gu­lie­rung über Mi­cro­stel­la-mut­tern in­nen am Un­ruh­reif.

Ob­wohl das neue Ka­li­ber wie im­mer bei den Oys­terMo­del­len un­ter ei­nem Stahl­bo­den ver­bor­gen ar­bei­tet, wird es ver­ziert: mit ei­nem Son­nen­schliff auf dem teil­wei­se durch­bro­che­nen Ro­tor und auf der Au­to­ma­tik­brü­cke, strich­mat­tier­ten Stahl­tei­len, ei­ni­gen an­glier­ten Kan­ten und po­lier­ten Schrau­ben­köp­fen.

Rolex hat 2015 für al­le Mo­del­le stren­ge­re Vor­ga­ben beim Ein­re­gu­lie­ren ein­ge­führt. Zu­sätz­lich zum Chro­no­me­ter­zer­ti­fi­kat der un­ab­hän­gi­gen Schwei­zer Prüf­stel­le COSC, die das Werk tes­tet, re­gu­lie­ren die Rolex-uhr­ma­cher das Werk im ein­ge­schal­ten Zu­stand auf noch ge­naue­re Wer­te ein: Zwi­schen –2 und +2 Se­kun­den darf die Gan­g­ab­wei­chung pro Tag höchs­tens be­tra­gen. Da­bei kommt ein Sys­tem zum Ein­satz, das rea­le Tra­ge­ge­wohn­hei­ten si­mu­liert.

Das zahlt sich aus: Am Arm ging die ge­tes­te­te Se­aDwel­ler le­dig­lich ei­ne hal­be Se­kun­de am Tag vor. Und auch auf der Zeit­waa­ge blieb sie in­ner­halb der en­gen, selbst vor­ge­ge­be­nen Wer­te. Die mitt­le­re rech­ne­ri­sche Ab­wei­chung be­trägt sen­sa­tio­nel­le +0,2 Se­kun­den am Tag. Und auch die größ­te Ab­wei­chung zwi­schen den La­gen kann sich mit +4 Se­kun­den se­hen las­sen, reicht aber nicht ganz für die vol­le Punkt­zahl in un­se­rem Be­wer­tungs­sche­ma.

Bis jetzt spricht al­so al­les für die neue Rolex. Aber wie sieht es beim Preis aus? Die neue Sea-dweller kos­tet mit 10350 Eu­ro fast 900 Eu­ro mehr als das al­te Mo­dell. Da­mit ist sie schon ziem­lich dicht an der Deep­sea, die 11000 Eu­ro kos­tet. Von der Sub­ma­ri­ner Da­te mit 7750 Eu­ro hat sie sich noch wei­ter ent­fernt. Da­für bie­tet sie vor al­lem das neue Werk und den grö­ße­ren Durch­mes­ser. Bei der Da­te­just be­trägt der Auf­preis da­für al-

ler­dings le­dig­lich 650 Eu­ro. Ei­ne Sub­ma­ri­ner oder ei­ne Da­te­just 41 mit dem neu­en Werk für 6700 Eu­ro kön­nen al­so mit ei­nem bes­se­ren Preis-leis­tungs-ver­hält­nis auf­war­ten.

Al­ler­dings kann man zur­zeit froh sein, wenn man über­haupt ei­ne Sea-dweller zum re­gu­lä­ren Preis be­kommt. Die Kon­zes­sio­nä­re füh­ren War­te­lis­ten, und wer sie so­fort ha­ben möch­te, muss wo­an­ders und über Lis­te kau­fen. Das Po­si­ti­ve: Die Si­tua­ti­on ist nicht so an­ge­spannt wie bei der Daytona und wird sich wohl noch wei­ter be­ru­hi­gen. Und wer nach ein paar Mo­na­ten sei­ne Sea-dweller beim Ju­we­lier be­kommt, freut sich über den Wert­zu­wachs, der na­tür­lich auch den ho­hen Preis re­la­ti­viert.

Die neue Sea-dweller ist die schöns­te und tech­nisch fort­schritt­lichs­te Tau­cher­uhr von Rolex. Sie bie­tet das bes­te Ver­hält­nis von Funk­tio­na­li­tät und All­tags­taug­lich­keit. Und mit dem neu­en Werk läuft sie nun drei statt zwei Ta­ge, wenn sie nicht be­wegt wird. Dass sie et­was mehr kos­tet, macht sie durch den gu­ten Wert­er­halt wett. Die Sea-dweller mag sich selbst durch die Ein­füh­rung der Da­tums­lu­pe nicht treu ge­blie­ben sein, aber da­für ist sie nicht nur die bes­te Sea-dweller al­ler Zei­ten, son­dern auch die bes­te Rolex-tau­cher­uhr al­ler Zei­ten. [942]

Die neue Chro­n­er­gyHem­mung mit hö­he­rem Wir­kungs­grad er­mög­licht ei­ne grö­ße­re Gang­dau­er und be­steht aus ama­gne­ti­schem Ma­te­ri­al

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