PATEK PHIL­IP­PE

DIE GRÜN­DE FÜR DEN ER­FOLG

Chronos - - ROLEX UND PATEK PHILIPPE -

1. Au­ßer­or­dent­li­ches Kön­nen

Patek Phil­ip­pe be­herrscht al­les, was fei­ne Uhrmacherei aus­macht – von der Zweizeigeruhr mit Hand­auf­zugs­werk bis zu den an­spruchs­vol­len Meis­ter­stü­cken mit Minutenrepetition, Tourbillon oder Schlepp­zei­ger­chro­no­graph. Gera­de in der Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner gro­ßer Kom­pli­ka­tio­nen liegt die Meis­ter­schaft von Patek Phil­ip­pe, da­von zeu­gen le­gen­dä­re Uh­ren wie die be­reits er­wähn­te Gra­ves Su­per­com­pli­ca­ti­on von 1933 (24 Funk­tio­nen), die Calibre 89 von 1989 (33 Funk­tio­nen) oder die Grand­mas­ter Chi­me von 2014 (20 Funk­tio­nen). Für al­le Ar­beits­schrit­te und die in­ter­nen Qua­li­täts­kon­trol­len er­legt Patek Phil­ip­pe sich selbst stren­ge Re­geln auf, de­ren Ein­hal­tung die Mar­ke mit dem Pa­te­kPhil­ip­pe-sie­gel ga­ran­tiert.

2. Per­fek­te De­ko­ra­ti­on

Der An­teil an Hand­ar­beit im Fer­ti­gungs­pro­zess ist hoch – bei der Tech­nik ge­nau­so wie bei der De­ko­ra­ti­on. Selbst für un­schein­ba­re Tei­le wie Rä­der wer­den 40 bis 60 Ar­beits­schrit­te ver­an­schlagt. Ei­ne gro­ße Rol­le spie­len Kunst­hand­werks­tech­ni­ken wie Email­ma­le­rei, feins­te Gra­vu­ren, Edel­stein­set­ze­rei oder In­tar­si­en­ar­bei­ten.

3. Die Tra­di­ti­on

Ein sol­ches Kön­nen lässt sich nicht von heute auf mor­gen ent­wi­ckeln. Patek Phil­ip­pe exis­tiert seit 178 Jah­ren und hat wäh­rend des ge­sam­ten Zei­t­raums kon­ti­nu­ier­lich Uh­ren pro­du­ziert. Dar­aus re­sul­tiert ei­ne im­men­se Er­fah­rung, die un­ter den Uhr­ma­chern von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben wird. Und die kommt nicht nur den mo­der­nen Uh­ren zu­gu­te: Patek Phil­ip­pe ist auch in der La­ge, his­to­ri­sche Uh­ren zu re­pa­rie­ren – egal, wie alt sie sind.

4. Die Qua­li­tät

Qua­li­tät ist das höchs­te Gut bei Patek Phil­ip­pe. Das ge­sam­te Un­ter­neh­men ist dar­auf aus­ge­rich­tet. Mit dem 2008 ein­ge­führ­ten Patek Phil­ip­pe Sie­gel hat sich das Un­ter­neh­men stren­ge Qua­li­täts­stan­dards auf­er­legt, die teil­wei­se weit über das hin­aus­ge­hen, was in der In­dus­trie üb­lich ist. Doch die Ver­pflich­tung zur Qua­li­tät be­trifft nicht nur die Uh­ren selbst: Auch bei der Schu­lung der Mit­ar­bei­ter, vom Uhr­ma­cher bis zum Ver­kaufs­per­so­nal, und bei der Be­treu­ung der Kun­den, vom Ver­kauf bis hin zum Ser­vice, legt Patek Phil­ip­pe höchs­te Maß­stä­be an.

5. Der Wert­er­halt

Ähn­lich wie bei Rolex ist der Wert­er­halt bei Patek Phil­ip­pe grund­sätz­lich sehr hoch. Wäh­rend man bei den meis­ten Mar­ken bei Wie­der­ver­kauf mit ei­nem deut­li­chen Ab­schlag rech­nen muss (Aus­nah­men be­stä­ti­gen die Re­gel, sind aber schwer vor­her­zu­se­hen), hat man bei Patek Phil­ip­pe gu­te Chan­cen, kein Geld zu ver­lie­ren, vor al­lem bei be­lieb­ten Mo­del­len wie der Nau­ti­lus. Auch wenn die meis­ten sich ei­ne Uhr an­schaf­fen, um sich an ihr zu er­freu­en, und nicht gleich den Wie­der­ver­kauf pla­nen, ist das ein be­ru­hi­gen­der Ge­dan­ke. Als Mar­ke ist Patek Phil­ip­pe an Be­gehr­lich­keit nicht zu über­tref­fen.

6. Prei­se auf Auk­tio­nen

Für den enor­men Wert­er­halt spre­chen auch die re­gel­mä­ßi­gen Er­fol­ge auf Auk­tio­nen. Wie oben er­wähnt, stam­men so­wohl die teu­ers­te je­mals ver­kauf­te Uhr – ei­ne Ta­schen­uhr – wie auch die teu­ers­te je­mals ver­kauf­te Arm­band­uhr von Patek Phil­ip­pe. Ers­te­re, die Gra­ves Su­per­com­pli­ca­ti­on, stell­te be­reits 1999 mit elf Mil­lio-

PATEK PHIL­IP­PE BE­HERRSCHT AL­LES, WAS FEI­NE UHRMACHEREI AUS­MACHT – VON DER ZWEIZEIGERUHR BIS ZUR MINUTENREPETITION.

nen Us-dol­lar ei­nen Welt­re­kord auf. Dass sie 2014 für rund das Dop­pel­te ge­kauft wur­de, zeigt, dass der Boom un­ge­bro­chen ist. Das gilt ge­nau­so für an­de­re Uh­ren und vor al­lem Arm­band­uh­ren von Patek Phil­ip­pe. Gis­bert Brun­ner: „Die sen­sa­tio­nel­len Auk­ti­ons­re­sul­ta­te für his­to­ri­sche und li­mi­tier­te Patek-phil­ip­pe-mo­del­le strah­len auf die Uh­ren der ak­tu­el­len Kol­lek­ti­on ab.“

7. Das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men

Patek Phil­ip­pe wird in vier­ter Ge­ne­ra­ti­on, seit über 80 Jah­ren, von der Fa­mi­lie Stern ge­führt. Dar­aus er­gibt sich ei­ne ho­he Kon­sis­tenz in Fir­men­phi­lo­so­phie und -po­li­tik. Star­ke Rich­tungs­än­de­run­gen durch wech­seln­de Ma­na­ger sind aus­ge­schlos­sen; man kann si­cher sein, dass der er­folg­rei­che Weg wei­ter be­schrit­ten wird. Das be­deu­tet Nach­hal­tig­keit – und hängt eng mit dem nächs­ten Punkt zu­sam­men.

8. Die Zu­kunfts­ori­en­tie­rung

Ob­wohl Patek Phil­ip­pe ei­ne so gro­ße Tra­di­ti­on be­sitzt, ist die Ma­nu­fak­tur nicht der Ver­gan­gen­heit ver­haf­tet. Man pflegt auf der ei­nen Sei­te die Wer­te der alt­her­ge­brach­ten Uhr­macher­kunst, in­ves­tiert auf der an­de­ren Sei­te aber viel in den Ein­satz neu­er Ma­te­ria­li­en, Tech­ni­ken und Fer­ti­gungs­me­tho­den. Ein Bei­spiel sind die Werk­t­ei­le aus Si­li­zi­um, die un­ter dem Na­men „Ad­van­ced Re­se­arch“Ein­gang in ver­schie­de­ne Son­der­mo­del­le fin­den. Und im De­sign spricht die Mar­ke zum Teil de­zi­diert ein jün­ge­res Pu­bli­kum an, et­wa mit der 2015 vor­ge­stell­ten Flie­ge­ruhr Ca­lat­ra­va Pi­lot Tra­vel Time.

9. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on

Rich­tig stark wird ei­ne Mar­ke erst dann, wenn ih­re Stär­ken ei­nem brei­te­ren Pu­bli­kum be­kannt sind. Seit Jah­ren kom­mu­ni­ziert Patek Phil­ip­pe in sei­ner Wer- bung ei­ne kla­re Bot­schaft: So ei­ne Uhr kann man auch ver­er­ben – eben weil es sich, wie oben ge­sagt, um ein klei­nes Kunst­werk mit gro­ßem Wert­er­halt han­delt. Für Gis­bert Brun­ner ge­hört die­se Kam­pa­gne zu den bes­ten in der Uh­ren­in­dus­trie. Und er be­stä­tigt: „Mit den Uh­ren die­ser Tra­di­ti­ons­ma­nu­fak­tur ver­knüpft sich die Vor­stel­lung, dass sie sich im­mer re­pa­rie­ren und ver­er­ben las­sen.“Ei­ne Patek Phil­ip­pe zeigt die Zeit an, als Ob­jekt ist sie aber zeit­los. [1088]

„Ei­ne Patek Phil­ip­pe am Hand­ge­lenk si­gna­li­siert Ken­ner­schaft und dass man es im Le­ben ge­schafft hat.“Gis­bert L. Brun­ner, Uh­ren­ex­per­te und Chronos-au­tor seit 1992

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