CHRO­NO OH­NE CHRO­NO

„CHRONORIS“STEHT EI­GENT­LICH FÜR CHRO­NO­GRAPH UND ORIS. DIE NEU­ES­TE VER­SI­ON DER RENNSPORTUHR VER­ZICH­TET JE­DOCH AUF EI­NE STOPPFUNKTION. FLUCH ODER SE­GEN?

Chronos - - Kleine Uhren -

Selt­sa­mer­wei­se tut dies der At­trak­ti­vi­tät der neu­en Uhr kei­nen Ab­bruch: Sie be­sitzt ge­nau­so vie­le Zei­ger wie die Chronoris von 1970 (sie­he nächs­te Sei­te) und sieht so­gar noch sport­li­cher und da­bei auf­ge­räum­ter aus als das Ori­gi­nal.

Wie kann die Zei­ger­zahl mit ei­nem Chro­no­gra­phen über­ein­stim­men? Die Ant­wort liegt im un­ge­wöhn­li­chen De­sign des his­to­ri­schen Mo­dells: Das Ka­li­ber 725, das Oris nach ei­ge­nen Vor­ga­ben vom Chro­no­gra­phen­spe­zia­lis­ten Du­bo­is Dé­praz bau­en ließ, be­saß wie­der ei­ne mit­lau­fen­de Se­kun­de noch ei­nen Mi­nu­ten- oder St­un­den­zäh­ler. Ne­ben den bei­den Zeit­zei­gern für St­un­de und Mi­nu­te dreh­te sich über dem Zif­fer­blatt le­dig­lich ein Stopp­se­kun­den­zei­ger. Wer meh­re­re Mi­nu­ten stop­pen woll­te, muss­te die zu­sätz­li­che Kro­ne bei vier Uhr auf­schrau­ben und den nun be­weg­li­chen In­nen­dreh­ring auf den Mi­nu­ten­zei­ger ein­stel­len. Durch die­se Lö­sung, die frei­lich in der Be­die­nung um­ständ­li­cher war als ein her­kömm­li­cher Chro­no­graph, er­ziel­te Oris mit sei­nem al­ler­ers­ten Chro­no­gra­phen ei­ne ganz ei­ge­ne, kla­re und re­du­zier­te Op­tik.

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