KOM­PLE­XI­TÄT UND SCH­LICHT­HEIT

Chronos - - Kleine Uhren -

Pa­ne­rai hat ein neu­es Ba­sis­mo­dell vor­ge­stellt: In der 44 Mil­li­me­ter gro­ßen Lu­mi­nor Ba­se Lo­go 3 Days Acci­aio (Pam 00777) kommt das eben­falls neue ma­nu­fak­turei­ge­ne Hand­auf­zugs­ka­li­ber P.6000 mit drei Ta­gen Gang­au­to­no­mie zum Ein­satz. We­gen des Stahl­bo­dens kann man das Werk al­ler­dings nicht se­hen. Da­für hält das 44 Mil­li­me­ter gro­ße Ge­häu­se dem Was­ser­druck bis in 100 Me­ter Tie­fe stand. Das blaue Tex­til­band passt zum gleich­far­bi­gen Of­fi­ci­ne-pa­ne­raiLo­go. Mit 4600 Eu­ro bie­tet die Uhr nun ei­nen deut­lich güns­ti­ge­ren Ein­stieg in die Pa­ne­rai-mo­del­le mit Ma­nu­fak­tur­ka­li­ber. jk [3755] Die neue Lo Sci­en­zia­to von Pa­ne­rai ver­fügt über ein in­no­va­ti­ves Tit­an­ge­häu­se aus dem 3D-dru­cker. An­ders als ih­re 2016 er­schie­ne­ne Vor­gän­ge­rin be­sitzt die Neu­heit ein blau­es Re­haut und ei­ne blaue Kon­trast­naht am Le­der­arm­band. Das Hand­auf­zugs­ka­li­ber P.2005/T mit Tour­bil­lon be­steht eben­falls aus ske­let­tier­ten, leich­ten Tit­an­brü­cken. Bei der Tour­bil­lon­kon­struk­ti­on von Pa­ne­rai dreht sich die Un­ruh nicht wie üb­lich um die senk­rech­te Ach­se, son­dern um die waa­ge­rech­te. Drei Fe­der­häu­ser sor­gen für ei­ne Gang­au­to­no­mie von sechs Ta­gen. Auf der Rück­sei­te des Wer­kes fin­det sich ei­ne Gan­g­re­ser­vean­zei­ge, die dar­über in­for­miert, wann die Uhr wie­der auf­ge­zo­gen wer­den muss. Auf dem Zif­fer­blatt zeigt sich ge­gen­über der klei­nen Se­kun­de bei der Neun ei­ne Tag-nacht-an­zei­ge; der zwei­te St­un­den­zei­ger aus dem Zen­trum gibt die Zeit ei­ner zwei­ten Zeit­zo­ne an. Das Mo­dell ist dem tos­ka­ni­schen Phy­si­ker und As­tro­no­men Ga­li­leo Ga­li­lei ge­wid­met. jk [3676]

Die Ma­ri­ne Tour­bil­lon Blue Grand Feu kos­tet trotz hoch­kom­pli­zier­ter Dreh­gang­hem­mung und Zif­fer­blatt aus dem schwer zu be­ar­bei­ten­den Grand-feu-email über­schau­ba­re 28000 Eu­ro. Das ist für ein Tour­bil­lon ei­ner Schwei­zer Uh­ren­ma­nu­fak­tur ein ab­so­lu­tes Schnäpp­chen. Ge­mein­hin star­ten die Prei­se bei rund 80000 Eu­ro. Nur TAG Heu­er un­ter­bie­tet Ulys­se Nar­din mit sei­nem in­dus­tri­ell ge­fer­tig­ten Car­re­ra Ca­li­bre Heu­er 02 Tour­bil­lon C.O.S.C in Ti­tan für der­zeit 15250 Eu­ro. Im Ma­ri­ne Tour­bil­lon Blue Grand tickt das Ma­nu­fak­tur-au­to­ma­tik­ka­li­ber UN-128 mit Si­li­zi­um­hem­mung, Chro­no­me­ter­zer­ti­fi­kat und 60 St­un­den Gang­au­to­no­mie. Den Rah­men gibt ein 43 Mil­li­me­ter gro­ßes Edel­stahl­ge­häu­se mit zwei Sa­phirglä­sern. Für die ty­pi­sche Sport­lich­keit der Ma­ri­ne-kol­lek­ti­on sor­gen das tief­blaue Zif­fer­blatt und Arm­band, die kau­tschuk­über­zo­ge­ne Kro­ne und die Was­ser­dicht­heit bis 100 Me­ter. ak [3483] Die­ses Jahr brach­te die Schwei­zer Uh­ren­ma­nu­fak­tur di­ver­se Ent­wick­lun­gen aus der letzt­jäh­ri­gen Kon­zeptuhr In­no­vi­si­on 2 in Se­rie. Ein­mal mehr zeigt sich der ho­he Ent­wick­lungs­auf­wand in Form ei­nes Freak-mo­dells: Die Freak Vi­si­on be­sitzt die ty­pi­sche Kon­struk­ti­on oh­ne Zif­fer­blatt, bei der ei­ne spe­zi­el­le Ka­rus­sell­hem­mung die An­zei­ge der Mi­nu­ten über­nimmt. Für die St­un­den­an­zei­ge sorgt ein wei­ßes Drei­eck, das sich auf ei­ner Schei­be hin­ter dem Ka­rus­sell dreht. Zu den pa­ten­tier­ten, nun in Se­rie ge­gan­ge­nen Be­son­der­hei­ten des neu­en Ma­nu­fak­tur-au­to­ma­tik­ka­li­bers UN-250 ge­hört der mar­ken­ei­ge­ne „Gr­in­der“-auf­zug, der mit­hil­fe ei­nes am Ro­tor be­fes­tig­ten Rah­mens mit vier Klin­ken die Ef­fi­zi­enz her­kömm­li­cher Auf­zugs­sys­te­me ver­dop­pelt. Die von Ulys­se Nar­din selbst ent­wi­ckel­te An­ker­hem­mung ar­bei­tet mit sich bie­gen­den Fe­dern, die stets kon­stan­te Un­ruh­schwin­gun­gen er­zeu­gen, so­dass die Uhr über die ge­sam­te Gang­dau­er hin­weg trotz schwin­den­der Fe­der­kraft gleich­mä­ßig läuft. Die Hem­mung be­steht aus Si­li­zi­um – ein Ma­te­ri­al, das Ulys­se Nar­din 2001 mit dem ers­ten Freak-mo­dell in die Uh­ren­in­dus­trie ein­ge­führt hat. Die Un­ruh ist eben­falls aus Si­li­zi­um ge­fer­tigt; klei­ne St­ab­fe­dern sta­bi­li­sie­ren die Schwin­gun­gen, und an­ge­schweiß­te Ni­ckel­ele­men­te er­zeu­gen die nö­ti­ge Träg­heit. Das Ge­häu­se der Freak Vi­si­on be­steht aus Pla­tin; Mit­tel­teil und Lü­net­te fal­len dank des stark ge­wölb­ten Deck­gla­ses schlan­ker aus als bei frü­he­ren Freak-mo­del­len. Ein Dreh­ring um den Ge­häu­se­bo­den aus Ti­tan und Sa­phirglas bie­tet die Mög­lich­keit, das Au­to­ma­tik­werk nach lan­ger Tra­ge­pau­se ma­nu­ell auf­zu­zie­hen. Die Zeit wird Freak-ty­pisch über die Lü­net­te ein­ge­stellt, die hier ei­ne gum­mier­te Ein­la­ge und drei Rei­ter für mehr Grif­fig­keit be­sitzt. Der neue In­no­va­ti­ons­trä­ger misst 45 Mil­li­me­ter. ak [3789]

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