ZEITTENTAKEL

Man könn­te sich vor­stel­len, dass Kra­ken-ro­bo­ter, die aus­se­hen wie der Oc­to­pod von MB&F, die Tief­see be­völ­kern. Aber dann wür­den sie wahr­schein­lich nicht so ele­gant die Zeit an­zei­gen, wie das die Ok­to­pus­uhr macht. TEXT NADJA EHR­LICH

Chronos - - Kleine Uhren -

DIE IN­SPI­RA­TI­ON für den Oc­to­pod lie­fer­te das Was­ser. Die Form der Ti­schuhr er­in­nert mit ih­ren acht Bei­nen und dem gro­ßen Kopf an ei­nen Ok­to­pus. Die Idee für den ku­gel­för­mi­gen, trans­pa­ren­ten Kopf stammt aus dem Sci­ence-fic­tion-film „Abyss“. In die­sem tau­chen die Haupt­fi­gu­ren mit ei­nem ähn­li­chen Helm in die Tie­fen des Mee­res ab. Bei der Oc­to­pod bil­det die durch­sich­ti­ge Ku­gel, die über ei­ne kar­da­ni­sche Auf­hän­gung an der acht­bei­ni­gen Ba­sis be­fes­tigt und da­durch dreh­bar ist, das Ge­häu­se des Uhr­werks. Beim Werk han­delt es sich um ein von L’epée ent­wi­ckel­tes Hand­auf­zugs­ka­li­ber mit ei­ner Gang­au­to­no­mie von acht Ta­gen. Ei­ne Be­son­der­heit ist die Hem­mung: Sie be­fin­det sich auf dem Mi­nu­ten­zei­ger. Der Rah­men der Uhr be­steht aus Edel­stahl, Ni­ckel und pal­la­di­um­be­schich­te­tem Mes­sing. Die acht Bei­ne des Oc­to­pod sind be­weg­lich und las­sen die Ti­schuhr in zwei Po­si­tio­nen ste­hen. In ste­hen­dem Zu­stand misst der Oc­to­pod 28 Zen­ti­me­ter in der Län­ge und 28 Zen­ti­me­ter in der Hö­he, ge­duckt ist er 45 Zen­ti­me­ter lang und 22 Zen­ti­me­ter hoch. Er­hält­lich ist die 4,2 Ki­lo­gramm schwe­re Uhr in drei Ver­sio­nen, die sich in der Far­be ih­rer Bein­ge­len­ke un­ter­schei­den. Es gibt je­weils 50 Ex­em­pla­re mit blau­er oder schwar­zer PVD-BE­schich­tung so­wie 50 Ex­em­pla­re mit Pal­la­di­um­be­schich­tung. Der Oc­to­pod kos­tet 37 000 Eu­ro. [2749]

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