SCHLIM­ME VOR­WÜR­FE

Jetzt re­det Ve­ra Int-Ve­en

Closer - - Erste Seite - Re­bec­ca Schind­ler

Der „herz­li­che Ha­sen­hal­ter“, der „mun­te­re Man­ga-Fan“, der „cha­ris­ma­ti­sche Com­pu­ter­spie­ler“und vie­le wei­te­re Män­ner sind ak­tu­ell bei „Schwie­ger­toch­ter ge­sucht“(so, 19.05 Uhr, RTL) auf der Su­che nach der gro­ßen Lie­be. Da­bei wer­den sie von Ve­ra Int-Ve­en (50) im­mer wie­der in pein­li­che Si­tua­tio­nen ge­bracht. CLOSER sprach mit der Mo­de­ra­to­rin über schwe­re Vor­wür­fe.

Oli­ver ist 19 Jah­re alt, kommt aus dem Pfäl­zer Wald – und wahr­schein­lich sa­ßen zahl­rei­che sei­ner ehe­ma­li­gen Mit­schü­ler vor dem Fern­se­her, als der Ha­sen­fan mit knall­ro­tem Kopf er­klär­te, dass er noch nie ei­ne Be­zie­hung hat­te: „Ich ­ha­be noch kei­ne Er­fah­run­gen mit Frau­en ge­sam­melt, weil ich ­im­mer zu schüch­tern war!“

An­schlie­ßend muss­te der ­Bä­cke­rei­fach­ver­käu­fer vor ­lau­fen­der Ka­me­ra auch noch ein Kon­dom über ei­ne Ba­na­ne strei­fen, weil Mut­ti Kath­rin nicht will, dass ihr Sohn beim ers­ten Ge­schlechts­ver­kehr gleich sei­ne Liebs­te schwän­gert.

Wäh­rend sich Oli­ver um Kopf und Kra­gen re­de­te, ­konn­te man das Ge­läch­ter ­sei­ner eins­ti­gen Ka­me­ra­den und Mil­lio­nen wei­te­rer TV-Zu­schau­er förm­lich hö­ren.

Nicht die ­ein­zi­ge pein­li­che Si­tua­ti­on in der RTL-Show! ­Oli­ver und die sie­ben wei­te­ren Kan­di­da­ten der Kup­pelSen­dung wer­den re­gel­recht vor­ge­führt und zum Ge­spött der Na­ti­on ge­macht. Oder et­wa nicht? Was denkt sich Mo­de­ra­to­rin Ve­ra Int-Ve­en bei sol­chen Sze­nen? „Wir ma­chen Un­ter­hal­tung – ob das gut oder schlecht ist und ob wir ei­ne Gren­ze über­schrei­ten, dar­über kann man strei­ten“, er­klärt sie im Ge­spräch mit CLOSER.

Heißt im Kl­ar­text: Die Mo­de­ra­to­rin ist sich durch­aus be­wusst, dass auf Kos­ten der Kan­di­da­ten plum­pe Wit­ze ­ge­macht wer­den! „Da neh­me ich auch je­de Kri­tik auf, weil ich na­tür­lich weiß, dass wir manch­mal ­ei­nen drü­ber sind, um da­mit Zu­schau­er zu ­ge­ne­rie­ren oder auch mal ei­ne Ne­ga­tiv-Schlag­zei­le zu be­kom­men. Das ist so“, ver­tei­digt Int-Ve­en das For­mat.

Ei­nen Gang ­zu­rück­schal­ten will die 50-Jäh­ri­ge ­al­ler­dings kei­nes­wegs – im Ge­gen­teil! „Wir ­ma­chen Un­ter­hal­tung und ope­rie­ren nicht am Her­zen! Ich lie­be die­se Art der Un­ter­hal­tung. Ich bin ein ganz ein­fach ge­strick­ter Mensch mit ei­nem klei­nen In­tel­lekt und lie­be al­les, was ein­fach ist“, er­klärt sie.

Die West­fä­lin ar­bei­tet be­reits seit ih­rer Stu­di­en­zeit im Me­dien­busi­ness. 1996 ging sie mit ih­rer ei­ge­nen Talk­show „Ve­ra am Mit­tag“auf Sen­dung. Auch die­se Sen­dung war dar­auf aus­ge­rich­tet, Leu­te vor­zu­füh­ren, um ei­nen mög­lichst ho­hen ­Un­ter­hal­tungs­fak­tor für das Pu­bli­kum im Stu­dio und vor den Bild­schir­men zu er­zie­len! „Bei der Talk­show hat­ten wir schon grenz­wer­ti­ge The­men oder auch Gäs­te, die nicht or­dent­lich vor­be­rei­tet wa­ren – das ha­ben wir schon aus­ge­nutzt. Aber wir woll­ten da­mals hö­her, wei­ter als die an­de­ren, und da ha­ben wir schon The­men ge­macht, die wür­de ich heu­te nicht mehr ma­chen“, ge­steht die Wahl-Pots­da­me­rin im CLOSER- Ge­spräch.

Dar­aus ge­lernt oder gar ­ei­ne Kon­se­quenz ge­zo­gen hat Int-Ve­en aber schein­bar nicht. Denn statt auf das Wohl der „ Schwie­ger­toch­ter ge­sucht“-Kan­di­da­ten Rück­sicht zu neh­men, lässt sie sie im­mer wie­der in neue Fett­näpf­chen tre­ten …

„Ob wir ei­ne Gren­ze über­schrei­ten, dar­über kann man strei­ten!“Ve­ra Int-Ve­en

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