Me­la­nie Mül­ler

So ret­tet sie ih­re Toch­ter

Closer - - Nah, Näher, - Bas­ti­an May, Re­bec­ca Schind­ler

Seit acht Wo­chen be­stimmt Mia Ro­se den All­tag von Me­la­nie Mül­ler (29) und ih­rem Mann Mi­ke (52). Um für die Ge­sund­heit der Klei­nen vor­zu­sor­gen, ent­schied sich das Paar für das Ein­la­gern der Stamm­zel­len aus dem Na­bel­schnur­blut.

„Man be­schäf­tigt sich au­to­ma­tisch mit mög­li­chen Er­kran­kun­gen des Kin­des im Lau­fe sei­nes ­Le­bens – und vor al­len Din­gen ­da­mit, wie man sie ver­hin­dern oder be­han­deln kann“, er­klärt ­Me­la­nie in CLO­SER. Da­her stand be­reits Wo­chen vor der Ge­burt ih­rer klei­nen Toch­ter fest, dass sie die Stamm­zel­len aus dem ­Na­bel­schnur­blut von Mia Ro­se ein­frie­ren las­sen will.

Ob­wohl der Preis für die Ein­la­ge­rung ei­ne klei­ne In­ves­ti­ti­on ist, sind die 29-Jäh­ri­ge und ihr Mann glück­lich, die­sen Schritt ge­wagt zu ha­ben! „Für die me­di­zi­ni­sche Ge­sund­heits­vor­sor­ge jetzt ­ein­mal zu spa­ren, ist doch viel sinn­vol­ler, als im­mer das neu­es­te Han­dy zu kau­fen. Die Stamm­zel­len aus der Na­bel­schnur auf­zu­be­wah­ren, ist das größ­te ­Ge­schenk, das man sei­nem Kind ma­chen kann“, sagt die Leip­zi­ge­rin und lä­chelt.

Selbst­ver­ständ­lich war der Vor­gang al­ler­dings nicht, wie die Bal­ler­mann-Sän­ge­rin be­tont: „Un­ser Gy­nä­ko­lo­ge hat uns nicht in­for­miert, wir ha­ben aber den Fly­er im War­te­zim­mer ge­se­hen und dann ak­tiv nach­ge­fragt. Wir woll­ten nicht hin­ter­her sa­gen: ,Hät­ten wir das mal ge­wusst!‘“

Dem Paar ist es wich­tig, dass mög­lichst vie­le Schwan­ge­re von die­ser Vor­sor­ge­mög­lich­keit er­fah­ren. Denn: „ Lei­der wird der Schatz an Stamm­zel­len heu­te noch im­mer viel zu häu­fig un­ge­nutzt in den Kli­nik­müll ge­wor­fen!“

„Die Stamm­zel­len aus der Na­bel­schnur auf­zu­be­wah­ren, ist das größ­te Ge­schenk, das man sei­nem Kind ma­chen kann“Me­la­nie Mül­ler

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