GE­SUND­HEIT & ME­DI­ZIN

Bye-bye, Herbst­blues – das stärkt un­se­re See­le! Plus: Ge­sun­de Wach­ma­cher

Closer - - Nah, Näher, -

Et­wa je­der fünf­te Er­wach­se­ne lei­det wäh­rend der Win­ter­mo­na­te un­ter ei­nem Stim­mungs­tief.

Kür­ze­re Ta­ge, sin­ken­de Tem­pe­ra­tu­ren – das schlägt sich schnell aufs Ge­müt nie­der. Doch schon Klei­nig­kei­ten kön­nen das Stim­mungs­tief schnell ­ver­trei­ben. CLO­SER ver­rät die bes­ten SOS-Tipps ge­gen das See­len- Grau.

Spa­zier­gän­ge sind un­ver­zicht­bar

Mög­lichst täg­lich 30– 45 Mi­nu­ten an der fri­schen Luft spa­zie­ren – am bes­ten zwi­schen 12 und 15 Uhr. Dann sind die Licht­ver­hält­nis­se ide­al, um die Pro­duk­ti­on kör­per­ei­ge­ner Glücks­stof­fe an­zu­re­gen. Be­we­gung ver­stärkt die­sen Ef­fekt.

Ei­ne kal­te Du­sche macht hap­py

Ein fünf­se­kün­di­ger Käl­te­schock (et­wa 13–14 Grad küh­les Was­ser) beim mor­gend­li­chen ­Du­schen reizt be­stimm­te Ner­ven­strän­ge im Kör­per, die mit un­se­rem Ge­hirn ver­bun­den sind. ­Da­durch wer­den u. a. ver­mehrt En­dor­phi­ne aus­ge­schüt­tet, die Glücks­ge­füh­le aus­lö­sen und das Schmerz­emp­fin­den re­du­zie­ren.

Zu Hau­se brau­chen wir Bun­tes

Le uch­ten­de, kräf­ti­ge Far­ben – dar­auf re­agiert un­ser Ge­hirn sehr stark. Be­son­ders die Herbst­tö­ne Gelb, Oran­ge und Rot ha­ben ei­ne le­bens­be­ja­hen­de, fröh­lich ma­chen­de und an­re­gen­de Wir­kung, wie Wis­sen­schaft­ler fest­stell­ten. Die­se klei­ne Farbthe­ra­pie ge­lingt über die ei­ge­ne Klei­dung, Woh­nungs­de­ko­ra­ti­on (z. B. neue Kis­sen) oder ein­fach ei­nen Blu­men­strauß auf dem Schreib­tisch.

Ein La­chen muss nicht echt sein

Auch oh­ne ei­nen An­lass soll­ten wir es öf­ter tun – denn La­chen setzt im Kör­per ei­nen Ent­span­nungs-Mecha­nis­mus in Gang. Das Glücks­hor­mon Se­ro­to­nin und ­so­gar schmerz­stil­len­de so­wie ent­zün­dungs­hem­men­de Stof­fe wer­den ver­mehrt pro­du­ziert. Das geht so: Stel­len Sie sich vor den Spie­gel, den­ken Sie an et­was Amü­san­tes und lä­cheln Sie sich an. Un­ser Ge­hirn schal­tet da­durch au­to­ma­tisch in den Gu­te-Lau­ne-Mo­dus.

Sport ist wich­tig

Wer drei­mal pro Wo­che für et­wa 45 Mi­nu­ten trai­niert (z. B. Jog­gen), er­zielt da­mit ei­nen stim­mungs­auf­hel­len­den Ef­fekt, der ver­gleich­bar ist mit che­mi­schen Mit­teln wie An­ti­de­pres­si­va, so ­ei­ne US-Stu­die. Grund: Be­we­gung regt u. a. die Pro­duk­ti­on des Glücks­hor­mons Se­ro­to­nin an.

Lieb­lings­mu­sik hebt die Lau­ne

Be stimm te Me­lo­di­en we­cken po­si­ti­ve Er­in­ne­run­gen. Da­durch wird ver­stärkt das Wohl­fühl­hor­mon Do­pa­min aus­ge­schüt­tet. Die­ses hemmt das Angst­zen­trum im Ge­hirn, das für ne­ga­ti­ve Emo­tio­nen ver­ant­wort­lich ist, und Stress­hor­mo­ne wer­den ab­ge­baut. Wer mit­singt, ver­stärkt die­se Wir­kung. Üb­ri­gens: Klas­sik und spe­zi­el­le Ent­span­nungs­mu­sik wir­ken ähn­lich be­ru­hi­gend auf den Kör­per.

Glück lässt sich fin­den

Un­ser ge­hirn lässt sich auf gu­te Lau­ne um­pro­gram­mie­ren. Da­zu täg­lich drei schö­ne Be­ge­ben­hei­ten auf­schrei­ben. Weil wir uns so mit po­si­ti­ven Er­eig­nis­sen stär­ker be­schäf­ti­gen, rückt Ne­ga­ti­ves in den Hin­ter­grund – wir ach­ten künf­tig stär­ker auf das, was uns er­freut.

Freund­schaf­ten strei­cheln die See­le

Freun­de und fa­mi­lie sind für un­se­re Psy­che sehr wich­tig. Die­ser Kon­takt lässt den Kör­per ver­stärkt Sub­stan­zen aus­schüt­ten, die un­se­re Zuf­rie­den­heit so­wie un­ser Selbst­wert­ge­fühl stei­gern. Ge­ra­de wenn es uns nicht gut geht, soll­ten wir Freund­schaf­ten pfle­gen. Häu­fig reicht schon ein kur­zes Te­le­fo­nat.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.