TIPPS

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Die nach­fol­gen­den Rei­se­tipps ba­sie­ren im We­sent­li­chen auf den per­sön­li­chen Er­fah­run­gen des Fo­to­gra­fen. Für die Rich­tig­keit der ge­mach­ten An­ga­be und den In­halt der We­b­links kön­nen wir trotz in­ten­si­ver Re­cher­che nicht ga­ran­tie­ren be­zie­hungs­wei­se Haf­tung über­neh­men.

An­rei­se

Mit dem Flug­zeug geht es ab ca. 500 Euro kom­for­ta­bel in drei­ein­halb St­un­den von vie­len deut­schen Flug­hä­fen nach Ke­fla­vík – Is­lands ein­zi­gem in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fen. Ei­nen be­son­de­ren Ser­vice bie­tet Ice­land Air an: Wer von Deutsch­land in die USA fliegt, kann in Is­land ei­nen Stop-over ein­le­gen. Bei ei­nem Auf­ent­halt von bis zu sie­ben Näch­ten ver­langt die Flug­ge­sell­schaft kei­nen Auf­preis. Al­ter­na­tiv ist die An­rei­se mit der Fäh­re ab Dä­ne­mark mög­lich– auch mit dem ei­ge­nen Fahr­zeug.

Mo­bi­li­tät

Um Is­land zu er­kun­den, soll­te man schon lan­ge im Vor­aus ei­nen Miet­wa­gen bu­chen. Ver­gleich­spor­ta­le hel­fen da­bei, die ho­hen Kos­ten et­was zu drü­cken. In der Haupt­sai­son kos­tet ein Klein­wa­gen ab ca. 500 Euro pro Wo­che. Vie­le von Is­lands Se­hens­wür­dig­kei­ten lie­gen an der Ring­stra­ße, die die In­sel um­run­det. Hier­für reicht ein nor­ma­ler Pkw. Wer al­ler­dings das Hoch­land auf den F-Stra­ßen (die­se sind für nor­ma­le Pkw ge­sperrt und un­pas­sier­bar ) er­kun­den will, be­nö­tigt ei­nen deut­lich teu­re­ren Jeep mit All­rad­an­trieb. Ach­ten Sie bei der Bu­chung dar­auf, dass al­le Ver­si­che­run­gen so­wie un­be­grenz­te Frei­ki­lo­me­ter in­klu­diert sind. Las­sen Sie sich vor Ort kei­ne teu­ren und meist völ­lig un­nüt­zen Zu­satz­ver­si­che­run­gen an­dre­hen.

Über­nach­tung

Un­ter­künf­te sind in Is­land oft Mo­na­te im Vor­aus aus­ge­bucht und für deut­sche Ver­hält­nis­se ex­trem teu­er. Zelt­plät­ze sind güns­tig (ca. 10 bis 15 Euro pro Nacht und Per­son) und reich­lich vor­han­den. Ei­ne Vor­an­mel­dung ist nicht nö­tig. Au­ßer­halb der Na­tio­nal­parks ist es auch kein Pro­blem, das Zelt in der Na­tur auf­zu­schla­gen. Da­bei gilt: Hin­ter­las­se nichts au­ßer Fuß­spu­ren und nimm nichts mit au­ßer Ein­drü­cken! Wer es kom­for­ta­bler mag, mie­tet sich ein Wohn­mo­bil.

Kli­ma/Rei­se­zeit

Selbst im Som­mer stei­gen die Tem­pe­ra­tu­ren nur sel­ten über 15 Grad – im Hoch­land kann es so­gar schnei­en. Re­gen und Wind sind all­ge­gen­wär­tig und zeh­ren an der kör­per­li­chen Sub­stanz. War­me, wind- und re­gen­fes­te Klei­dung ist un­ent­behr­lich. In den Som­mer­mo­na­ten wird es nicht dun­kel. Da­für liegt Is­land wäh­rend der Win­ter­mo­na­te in ewi­ger Fins­ter­nis – ide­al, um Po­lar­lich­ter zu ja­gen. Durch den wär­men­den Golf­strom sind die Tem­pe­ra­tu­ren auch im Win­ter re­la­tiv mild.

Equip­ment

Is­land schreit ge­ra­de­zu nach ei­nem Ul­tra­weit­win­kel-Ob­jek­tiv. Am Voll­for­mat sind 17 Mil­li­me­ter oder we­ni­ger ein­fach Pflicht. Für Wal-Ex­kur­sio­nen oder Vo­gel­be­ob­ach­tun­gen soll­te auch ein Te­le­ob­jek­tiv mit min­des­tens 200 Mil­li­me­tern im Fotorucksack nicht feh­len. Ein Stan­dard­zoom ver­voll­stän­digt die Aus­rüs­tung. Zur Gr­und­aus­rüs­tung zäh­len au­ßer­dem ein ro­bus­tes Sta­tiv und ein Fern­aus­lö­ser. Ein Grau­fil­ter kommt zum Ein­satz, wenn die Be­lich­tungs­zeit ver­län­gert wer­den soll. Er hilft da­bei, den Kon­trast zwi­schen hel­lem Him­mel und Vor­der­grund in den Griff zu be­kom­men. Zu­dem ge­hört ein Re­gen­schutz für die Ka­me­ra in den Fotorucksack.

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