Mil­vus 1,4/85 mm ZE

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Of­fen zeigt das Zeiss Mil­vus 1,4/85 mm in der Bild­mit­te ei­ne or­dent­li­che, aber noch ‍kei­ne‍ Top-Leis­tung.‍ Denn ‍Auf­lö­sung‍ und‍ Kon­tras t‍lie­gen ‍un­ter‍ den ‍Mög­lich­kei­ten ‍die­ser 1750-Eu­ro-Rech­nung und de­nen der vier Test­ka­me­ras. Al­ler­dings han­delt es sich da­bei um ei­ne ty­pi­sche Ei­gen­schaft von der­art licht­star­ken Ob­jek­ti­ven mit An­fangs­blen­den von 1,2 oder 1,4. An den Rän­dern ist der Rand­ab­fall mo­de­rat, in den Ecken da­ge­gen meist deut­lich. Hin­zu kommt an den KB-Sen­so­ren ei­ne sicht­ba­re, auf­fäl­li­ge Vi­g­net­tie­rung von zwei und mehr Blen­den. Be­reits bei Blen­de 2,8 gibt es von der Bild­mit­te bis zum Rand

kaum noch et­was aus­zu­set­zen. In den Bild­mit­ten er­zielt das Zeiss nun Top-Er­geb­nis­se bei Auf­lö­sung und Kon­trast. Die Vi­g­net­tie­rung sinkt deut­lich. Nur in den Ecken fehlt es am Voll­for­mat­sen­sor noch an Zeich­nung. Mit Blen­de 5,6 ist auch dies ge­löst, und die Leis­tung über das ge­sam­te Bild­feld liegt fast auf dem Ni­veau der aus­ge­zeich­ne­ten Bild­mit­te. Frei­lich, das Mil­vus bie­tet kei­nen Au­to­fo­kus, und es ist auch kein Schnäpp­chen – aber ein ech­tes TopOb­jek­tiv und vier­mal emp­foh­len.

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