CIOs müs­sen den Mut ha­ben, Da­ten zu lö­schen

Computerwoche - - Technik -

Nicht al­les, was ge­spei­chert wird, muss auch auf­ge­ho­ben wer­den. „Der größ­te Teil al­ler ge­spei­cher­ten Da­ten ist Schrott und ver­geu­det nur die Zeit von teu­er be­zahl­ten Da­ten-Wis­sen­schaft­lern, die im Da­ten-Heu­scho­ber her­um­sto­chern“, kri­ti­siert Ja­ke Fra­zier, Ana­lyst bei FTI Con­sul­ting. Um das Da­ten­wachs­tum in Zu­kunft et­was ab­zu­schwä­chen, wer­den be­reits ver­schie­de­ne neue Da­ten-Ma­nage­ment- und ge­setz­li­che Re­geln dis­ku­tiert. Bill Franks, Chief Ana­ly­tics Of­fi­cer bei Tera­da­ta, meint, dass in Zu­kunft al­le pro­du­zier­ten Da­ten ei­nen „Ver­falls­da­tums-Stem­pel“be­kom­men müss­ten. Als Bei­spiel ver­weist er auf die Da­ten, die ein Au­to beim au­to­ma­ti­schen Ein­par­ken pro­du­ziert. „So­bald das Au­to si­cher in der Park­lü­cke steht, kön­nen die Da­ten ge­löscht wer­den. Nur im Fall ei­ner Schram­me müs­sen sie noch für die Ur­sa­chen­ana­ly­se auf­ge­ho­ben wer­den.“Die Pra­xis sieht in­des an­ders aus. „CIOs ha­ben ei­ne Da­ten­spei­cher-Men­ta­li­tät, die sich am bes­ten mit ,Crea­te on­ce – de­le­te ne­ver‘ be­schrei­ben lässt. Hier­bei be­kom­men sie Un­ter­stüt­zung von den Fach­be­rei­chen, die auch al­le mei­nen ,Je mehr, des­to bes­ser‘“, kri­ti­siert Ana­lyst Fra­zier.

In der Detailansicht kön­nen An­wen­der in Bi­gIn­sights von IBM die tech­ni­schen Da­ten ei­nes Clus­ters über­prü­fen.

Das Werk­zeug Lu­be In­sights ver­knüpft Ha­doop mit der SAP-ei­ge­nen HA­NA-Platt­form und lädt nur ak­tu­ell be­nö­tig­te Da­ten in die In-Me­mo­ry-Datenbank.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.