Bei­spiel Con­ti­nen­tal AG

Computerwoche - - Praxis -

Bei der Con­ti­nen­tal AG wur­den Ver­net­zung und Com­mu­ni­ty-Buil­ding über die kol­la­bo­ra­ti­ve Platt­form ConNext von An­fang an „von un­ten“an­ge­scho­ben. Über frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­ter, die „So­ci­al Gui­des“, konn­ten welt­weit Be­schäf­tig­te da­für be­geis­tert wer­den, ih­re Er­fah­run­gen aus­zu­tau­schen. Da­bei bil­den die Gui­des selbst ei­ne welt­wei­te Com­mu­ni­ty von rund 400 Per­so­nen. Kol­le­gen wur­den ein­ge­la­den, nach be­stimm­ten Kom­pe­ten­zen im Netz­werk Aus­schau ge­hal­ten so­wie Pro­jek­te ge­mein­sam be­ar­bei­tet. Mo­ti­viert durch die Gui­des, be­we­gen sich die Mit­ar­bei­ter auf Au­gen­hö­he, tau­schen aus, was sie brau­chen, um ih­re Ar­beit zu er­le­di­gen, und ver­grö­ßern so ih­re Netz­wer­ke, in­dem sie neue Com­mu­nities zu ih­ren The­men auf­bau­en. Sie ler­nen da­bei wie von selbst, wie sie die zen­tra­len Un­ter­neh­mens­wer­te in die­sen Com­mu­nities um­set­zen und dar­über zu­sam­men­ar­bei­ten. Mitt­ler­wei­le gibt es be­reits 4000 ak­ti­ve Com­mu­nities auf der Platt­form.

Mut zu sich selbst or­ga­ni­sie­ren­den Teams

Ver­trau­en und Trans­pa­renz sind wich­ti­ge Grund­be­din­gun­gen für die Ar­beit in Com­mu­nities. Aber noch wich­ti­ger ist, dass die Mit­ar­bei­ter ver­ant­wort­lich für das Er­geb­nis der Grup­pe wer­den. Was wie­der­um ech­te Ent­schei­dungs­mög­lich­kei­ten vor­aus­setzt.

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