In­tel baut sei­ne Xe­on-E7-8800-v4-Pro­zes­so­ren für bis zu 24 Re­chen­ker­ne aus

Computerwoche - - Technik -

Mit sei­nen neu­en High-Per­for­mance-CPUs aus der Broad­well-Rei­he stößt In­tel in der x86Li­ga in ei­ne neue Leis­tungs­re­gi­on vor. Das Hig­hend-Mo­dell, der „Xe­on E7-8890 v4“, ist mit bis zu 24 phy­si­schen Re­chen­ker­nen be­stückt und für Sys­te­me mit vier oder acht Pro­zes­sor­so­ckeln aus­ge­legt. In der ma­xi­ma­len Aus­bau­stu­fe kä­me ein Acht-So­ckel-Ser­ver da­mit auf 192 CPU-Co­res. Die Takt­ra­te liegt dem Her­stel­ler zu­fol­ge bei 2,2 Gi­ga­hertz. Da­mit tak­tet der neue Chip lang­sa­mer als sein Vor­gän­ger Xe­on E7-8890 v3, der auf 2,5 Gi­ga­hertz kommt. Al­ler­dings bie­te die Broad­well-Ar­chi­tek­tur ei­ne Rei­he von Vor­tei­len ge­gen­über dem Vor­gän­ger Has­well. Da­zu zäh­len In­tel zu­fol­ge kür­ze­re La­tenz­zei­ten so­wie schnel­le­re Durch­lauf­zei­ten bei vie­len Be­feh­len. In­tel gibt den Preis für ei­nen sol­chen Ser­ver mit 2 TB Ar­beits­spei­cher so­wie zwei Fest­plat­ten mit 165.000 Dol­lar an. Deut­lich teu­rer dürf­te er wer­den, wenn der Ar­beits­spei­cher mit der Ma­xi­malAus­bau­stu­fe von 24 TB be­stückt wird. Die neu­en v4-Xe­ons pas­sen in die So­ckel für die Xe­on-E7-v3CPUs, so dass An­wen­der ih­re Ser­ver nach­rüs­ten kön­nen.

Rund 18 Her­stel­ler hät­ten be­reits mehr als 50 Ser­ver mit den neu­en Xe­ons vor­ge­stellt, be­rich­te­te Patrick Bud­den­baum, Ge­ne­ral Ma­na­ger für En­ter­pri­se IT So­lu­ti­ons in In­tels Da­ta Cen­ter Group. Da­mit sei­en gleich zum Start ei­ne gan­ze Rei­he von Bench­mark-Re­kor­den ge­knackt wor­den. Bei­spiels­wei­se sei es ge­lun­gen, beim Da­ten­ban­kBench­mark TCP-H die Zahl der mög­li­chen Ad-hoc-Ab­fra­gen ge­gen­über dem Vor­gän­ger zu ver­dop­peln. In­tel fo­kus­siert sich mit der neu­en Xe­on-Ge­ne­ra­ti­on un­ter an­de­rem auf das In-Me­mo­ry-Com­pu­ting, das auch Da­ten­bank­an­bie­ter wie Mi­cro­soft (sie­he Sei­te 20), Ora­cle und SAP im­mer stär­ker im Fo­kus ha­ben. Au­ßer­dem könn­ten die neu­en Ser­ver auch als Schalt­zen­tra­len für das In­ter­net of Things (IoT) die­nen, um bei­spiels­wei­se Ma­schi­nen­da­ten zu sam­meln und zu ana­ly­sie­ren.

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