Ran­som­ware

Computerwoche - - Praxis -

Der Be­griff Ran­som­ware steht heu­te in ers­ter Li­nie für so­ge­nann­te Er­pres­sungs­tro­ja­ner. Die Ran­som­ware er­reicht den Com­pu­ter über ei­ne Si­cher­heits­lü­cke, in der Re­gel in ei­nem Brow­ser oder ei­nem Do­ku­men­ten­le­ser, oder über ei­ne vom ah­nungs­lo­sen Be­nut­zer her­un­ter­ge­la­de­ne aus­führ­ba­re Da­tei. Der Schad­code iden­ti­fi­ziert und ver­schlüs­selt dann wert­vol­le Da­tei­en auf dem Rech­ner, et­wa Do­ku­men­te, Bil­der oder Zer­ti­fi­ka­te. Dar­auf­hin kommt ei­ne Lö­se­geld­for­de­rung für die Ent­schlüs­se­lung der Da­ten in­ner­halb ei­nes be­stimm­ten Zeit­rah­mens. Bei­spie­le für Ran­som­ware sind Cryp­toLo­cker, Cryp­toWall und – ak­tu­ell – Lo­cky. Ran­som­ware ist kei­ne Fa­mi­lie von Mal­wa­re, son­dern ein kri­mi­nel­les Ge­schäfts­mo­dell, bei dem bös­ar­ti­ge Soft­ware ver­wen­det wird. Mehr zum Thema Ran­som­ware fin­den Sie un­ter:

www.co­wo.de/a/3228721

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