Der Fir­men­chef prägt die Un­ter­neh­mens­kul­tur

Computerwoche - - Job & Karriere - (hk)

Für ei­ne deut­li­che Mehr­heit von jun­gen Men­schen sind ein ko­ope­ra­ti­ves Ar­beits­kli­ma, ein gro­ßer Gestal­tungs­spiel­raum so­wie die In­no­va­ti­ons­kul­tur aus­schlag­ge­bend für die Wahl ei­ner Ar­beits­stel­le.“

„Zwar ha­be ich ei­ni­ge Prak­ti­ka ab­sol­viert, den­noch möch­te ich ei­ne Ex­per­ten­mei­nung hö­ren, was für ei­nen Job im Mit­tel­stand und was für ei­nen im Kon­zern spricht.“

Andrea We­lisch vom Be­ra­tungs­haus Cir­cle Un­li­mi­ted meint da­zu: „In der Tat ist es so, dass vie­le Ab­sol­ven­ten und Be­rufs­ein­stei­ger, aber auch er­fah­re­ne Pro­fis gern in ei­nem nam­haf­ten Un­ter­neh­men ar­bei­ten möch­ten. Das kann vie­le Grün­de ha­ben, sei es der gro­ße Na­me oder das Image, das ein Un­ter­neh­men in der Öf­fent­lich­keit ge­nießt. Man­cher Mit­ar­bei­ter möch­te gern Teil ei­ner gro­ßen Er­folgs­sto­ry sein. Vie­le Be­wer­ber ver­ges­sen, dass es auch ei­ne Men­ge in­ter­es­san­ter Auf­ga­ben und gu­ter Kar­rie­re­chan­cen in Un­ter­neh­men gibt, die kaum je­mand kennt, der nicht im be­ruf­li­chen Um­feld mit ih­nen zu tun hat. Es lohnt sich, auch die­se un­be­kann­ten Grö­ßen an­zu­schau­en.

Meis­tens ha­ben klei­ne Be­trie­be kei­ne gro­ßen Na­men, aber sie bie­ten den­noch vie­le nicht zu un­ter­schät­zen­de Vor­tei­le. Die über­schau­ba­re Mit­ar­bei­ter­zahl er­mög­licht ei­ne per­sön­li­che Un­ter­neh­mens­kul­tur, fla­che Hier­ar­chi­en und ein di­rek­tes und ent­spann­tes Mit­ein­an­der. Oft­mals sind es die klei­ne­ren Fir­men, die mit fle­xi­blen Kon­zep­ten zu Ar­beits­or­ten und -zei­ten Vor­rei­ter sind – wenn es dar­um geht, den Ein­satz ih­rer Mit­ar­bei­ter nicht nur in ba­rer Mün- ze, son­dern auch mit Wert­schät­zung und span­nen­den An­ge­bo­ten zu ho­no­rie­ren. Ich bin si­cher, dass der Um­gang des Ar­beit­ge­bers mit sei­nen Mit­ar­bei­tern in den kom­men­den Jah­ren ein nicht zu un­ter­schät­zen­der Fak­tor bei der Be­set­zung von Ar­beits­plät­zen sein wird. Und hier ha­ben klei­ne Un­ter­neh­men den Vor­teil, oft schnel­ler und fle­xi­bler auf die An­for­de­run­gen des Mark­tes re­agie­ren zu kön­nen und Mit­ar­bei­tern ent­spre­chen­de An­ge­bo­te zu un­ter­brei­ten.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.