Mit Fog Com­pu­ting die Si­cher­heits­the­men meis­tern

Computerwoche - - Editorial -

Das In­ter­net of Things (IoT) wirft Si­cher­heits­pro­ble­me in ei­ner ganz neu­en Grö­ßen­ord­nung auf. Doch wer sich der Her­aus­for­de­rung nicht stellt, wird im Wett­be­werb zu­rück­fal­len.

Die Schät­zun­gen, wie vie­le „Din­ge“im Jahr 2020 welt­weit ver­netzt sein wer­den, lie­gen ir­gend­wo zwi­schen 20 und 200 Mil­li­ar­den. An­ge­sichts die­ser Di­men­sio­nen muss man kein Hell­se­her sein, um zu er­ken­nen, dass mit dem In­ter­net of Things (IoT) ge­wal­ti­ge Si­cher­heits­fra­gen und -ri­si­ken auf uns zu­kom­men (sie­he Sei­te 14). Trotz­dem führt kein Weg an IoT vor­bei, han­delt es sich doch um ei­ne der dis­rup­ti­ven Tech­no­lo­gi­en, die über die Zu­kunft un­se­rer Wirt­schaft ent­schei­den wer­den.

Die Her­aus­for­de­rung be­trifft so­wohl die Cloud-Si­cher­heit als auch die Se­cu­ri­ty der Net­ze – egal ob in­tern oder ex­tern. Die klas­si­schen Se­cu­ri­ty-An­sät­ze und -Me­tho­den wer­den in der an­schwel­len­den Da­ten­flut un­ter­ge­hen. Ei­nen mög­li­chen Aus­weg weist das so­ge­nann­te Fog Com­pu­ting, die Ver­la­ge­rung von In­tel­li­genz und Re­chen-Power aus den zen­tra­len Cloud-Zen­tren an die Rän­der der Net­ze. Da­mit las­sen sich zwei Flie­gen mit ei­ner Klap­pe schla­gen: Zum ei­nen wird die Da­ten­kom­ple­xi­tät re­du­ziert, was nicht nur die Net­ze ent­las­tet, son­dern auch der Se­cu­ri­ty zu­gu­te­kommt. Zum an­de­ren könn­te mit der Ver­la­ge­rung der Re­chen-Power gleich das The­ma End­point-Se­cu­ri­ty an­ge­gan­gen wer­den – al­so die Ge­fahr, dass Sen­so­ren und an­de­re De­vices ein Ein­falls­tor bil­den, das mit kon­ven­tio­nel­len Se­cu­ri­ty-Mo­del­len nur be­dingt in den Griff zu be­kom­men ist.

Das In­ter­net of Things for­dert IT-Ab­tei­lun­gen, Fach­be­rei­che, gan­ze Un­ter­neh­men. Doch das darf kein Grund zum Zö­gern sein. Wer in der vier­ten in­dus­tri­el­len Re­vo­lu­ti­on nicht auf der Sei­te der Ver­lie­rer ste­hen will, muss die Se­cu­ri­ty-The­men ak­tiv an­ge­hen und ih­nen mit in­no­va­ti­ven Lö­sun­gen be­geg­nen.

Herz­lich, Ihr Jür­gen Hill, lei­ten­der Re­dak­teur

Jür­gen Hill, lei­ten­der Re­dak­teur

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