Neue Ser­vices: Dy­na­mics 365, Ap­pSour­ce und Sur­face as a Ser­vice

Computerwoche - - Technik -

Dy­na­mics 365

Mi­cro­soft hat mit ein neu­es Cloud-Pa­ket ge­schnürt. Dar­in sol­len die bis da­to se­pa­rat an­ge­bo­te­nen Cloud-Lö­sun­gen für En­ter­pri­se Re­sour­ce Pl­an­ning (ERP) und Cust­o­m­er-Re­la­ti­ons­hip-Ma­nage­ment (CRM) in ei­nem ge­mein­sa­men in­te­grier­ten Cloud-Ser­vice ver­schmel­zen. In­ner­halb des Dy­na­mics-365-Di­ens­tes sol­len An­wen­der spe­zi­fisch auf be­stimm­te Zwe­cke aus­ge­rich­te­te Ein­zel­ser­vices be­zie­hen kön­nen. Das rich­tet sich bei­spiels­wei­se an die ver­schie­de­nen Or­ga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten in Un­ter­neh­men. Zum Bei­spiel soll es Cloud-Ser­vices für die Fi­nanz­ab­tei­lung, den Ver­trieb, das Mar­ke­ting und den Kun­den­ser­vice ge­ben. Au­ßer­dem gibt es Ser­vice­pa­ke­te für be­stimm­te Bran­chen. Ne­ben den Bu­si­ness-Apps aus den Be­rei­chen ERP und CRM hat Mi­cro­soft wei­te­re Funk­tio­nen in sein neu­es Cloud-Pa­ket in­te­griert. Da­zu zäh­len bei­spiels­wei­se das As­sis­tenz­sys­tem „Corta­na“so­wie die Ana­ly­tics-Werk­zeu­ge von „Power BI“. Dar­über hin­aus ist Dy­na­mics 365 laut Mi­cro­soft-An­ga­ben eng ver­zahnt mit der eben­falls Cloud-ba­sier­ten Bü­ro­sui­te Of­fice 365. Da­mit lie­ßen sich struk­tu­rier­te Work­flows aus den Bu­si­ness-Apps mit den eher un­struk­tu­rier­ten Ab­läu­fen rund um Col­la­bo­ra­ti­on und Pro­duc­tivi­ty ver­knüp­fen. Dy­na­mics 365 soll ab Herbst 2016 ver­füg­bar sein. Prei­se für die neu­en Cloud-Di­ens­te woll­ten die Mi­cro­soft-Ver­ant­wort­li­chen noch nicht ver­ra­ten. Die Ge­büh­ren sol­len sich nach un­ter­schied­li­chen Me­tri­ken rich­ten. An­wen­der könn­ten wohl zwi­schen ei­nem ap­pli­ka­ti­ons­ab­hän­gi­gen oder ei­nem User-ba­sier­ten Mo­dell wäh­len, ließ Mi­cro­soft durch­bli­cken. Wei­te­re Ein­zel­hei­ten sol­len kurz vor dem Launch des Cloud-An­ge­bots be­kannt ge­ge­ben wer­den. Ne­ben dem Cloud-Pa­ket hat Mi­cro­soft mit ei­nen neu­en App Sto­re vor­ge­stellt, in dem An­wen­der­un­ter­neh­men zu­sätz­li­che Soft­ware-as-a-Ser­vice-Werk­zeu­ge fin­den sol­len, die eben­falls eng mit den an­de­ren Cloud-An­ge­bo­ten des Soft­ware­her­stel­lers in­te­griert sein sol­len. Zum Start fin­den sich in dem Cloud-Sto­re Mi­cro­soft-An­ga­ben zu­fol­ge be­reits mehr als 200 Apps. Da­zu zäh­len klas­si­sche Bu­si­ness-Apps, Add-ons so­wie in­dus­trie­spe­zi­fi­sche Zu­satz-Tools. Ne­ben Mi­cro­soft kön­nen hier auch Part­ner ih­re Ent­wick­lun­gen ein­stel­len und an­bie­ten. Vie­le Apps las­sen sich im Vor­feld tes­ten und aus­pro­bie­ren. Nicht nur Soft­ware lässt sich zum Ser­vice ma­chen. Auf sei­ner Part­ner­kon­fe­renz hat Mi­cro­soft mit ei­nen Di­enst vor­ge­stellt, über den An­wen­der Mi­cro­soft-De­vices als Ser­vice­pa­ket mie­ten kön­nen. Part­ner­schaf­ten mit IBM und Booz Al­len Ha­mil­ton sol­len die Sur­face-Initia­ti­ve zu­sätz­lich vor­an­trei­ben. Die Part­ner pla­nen of­fen­bar, die Ge­rä­te im Bund­le mit spe­zi­el­len Bran­chen­lö­sun­gen an­zu­bie­ten, bei­spiels­wei­se für Han­del, Fi­nanz­bran­che und Ge­sund­heits­we­sen.

Ap­pSour­ce Sur­face as a Ser­vice

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