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Computerwoche - - Technik -

Die Her­stel­ler von Hy­per Con­ver­ged In­fra­struc­tu­re füh­ren Com­pu­te- und Sto­r­a­ge-Ebe­ne auf x86Platt­for­men zu­sam­men, auf de­nen dann so­wohl der Hy­per­vi­sor mit sei­nen vir­tu­el­len Ma­schi­nen läuft als auch ei­ne Spei­cher­vir­tua­li­sie­rungs-Soft­ware. In der Re­gel vir­tua­li­sie­ren sol­che Sys­te­me in Sum­me CPU, RAM, Spei­cher und Sto­r­a­ge. Als wich­tigs­ten Vor­teil füh­ren die Her­stel­ler die Ver­ein­fa­chung im Auf­bau vir­tu­el­ler Um­ge­bun­gen an. Zu­sätz­li­che Ka­pa­zi­tä­ten las­sen sich bei Be­darf per Sca­le-out er­gän­zen, in­dem man zum Bei­spiel ei­nen wei­te­ren x86-Ser­ver in das Rack in­te­griert, des­sen Spei­cher sich dann in den Sto­r­a­ge-Pool ein­fügt. Fällt ei­ne Ma­schi­ne aus, dann bleibt dies bei rich­ti­ger Aus­le­gung des Ge­samt­sys­tems oh­ne Fol­gen. Als Ge­gen­ar­gu­ment kann man al­ler­dings an­füh­ren, dass in den meis­ten Un­ter­neh­men der Be­darf an Sto­r­a­ge- und Com­pu­te-Res­sour­cen in der Re­gel nicht im glei­chen Ma­ße wächst. Wer nur mehr Spei­cher­ka­pa­zi­tät braucht, muss im un­güns­tigs­ten Fall gleich ei­nen kom­plet­ten Ser­ver ins Rack in­te­grie­ren, des­sen Re­chen­leis­tung mög­li­cher­wei­se gar nicht be­nö­tigt wird. Hin­zu kommt, dass die Sto­r­a­ge-Ebe­ne im­mer auf die Re­chen­leis­tung der Hosts an­ge­wie­sen ist, die­se al­so mit an­de­ren Wor­kloads tei­len muss. Un­ter Um­stän­den wer­den die­se Wor­kloads da­durch be­ein­träch­tigt.

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