Neue Denk­wei­sen und Ar­beits­for­men ler­nen

Computerwoche - - Praxis -

De­sign Thin­king soll hel­fen, eta­blier­te Struk­tu­ren und Ge­wohn­hei­ten auf­zu­bre­chen und die Teams in ei­nen krea­ti­ven und kon­struk­ti­ven Mo­dus, frei von Re­strik­tio­nen, zu ver­set­zen. Das wird durch die Be­reit­stel­lung ei­ner ge­eig­ne­ten, va­ria­blen Um­ge­bung eben­so un­ter­stützt wie durch ein­fa­che Re­geln wie „Set­ze auf ver­rück­te Ide­en“oder „Nicht re­den, son­dern ma­chen“. Ide­en sol­len auf­ein­an­der auf­bau­en. Das be­deu­tet zum ei­nen, al­te Denk­wei­sen wie „Der hat mei­ne Idee ge­klaut“auf­zu­ge­ben, und zum an­de­ren heißt es, sich nicht zu früh auf ei­ne Idee fest­zu­le­gen, denn sie wird sich mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit im wei­te­ren Ver­lauf des Pro­zes­ses deut­lich ver­än­dern. Der Nut­zer steht im­mer im Mit­tel­punkt. Schei­tern ist po­si­tiv. Am bes­ten früh und häu­fig. Ide­en ent­ste­hen be­son­ders bei vi­su­el­ler Ar­beit. Ver­rück­te Ide­en sind gut und för­dern Durch­brü­che. Ide­en an­de­rer sind wert­vol­ler Roh­stoff, be­ur­tei­le sie nicht, son­dern nut­ze sie. Quan­ti­tät ist wich­tig, so­wohl bei Ide­en als auch bei In­for­ma­tio­nen. Nicht re­den, son­dern ma­chen – Pro­to­ty­pen för­dern Ver­ständ­nis. Ernst­haft ar­bei­ten, aber da­bei den Spaß nicht ver­ges­sen.

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