Mi­cro­softs Ant­wort auf das Er­folgs-Tool Slack heißt Teams – und ist ziem­lich kom­pli­ziert

Computerwoche - - Markt -

Mit „Teams“will Mi­cro­soft die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zu­sam­men­ar­beit in Ar­beits­grup­pen re­vo­lu­tio­nie­ren. Doch wie die ame­ri­ka­ni­sche CW-Schwes­ter „PC World“ur­teilt, han­delt es sich um ein „ty­pi­sches Mi­cro­soft-Pro­dukt“: „Ton­nen von Fea­tu­res, un­zäh­li­ge Op­tio­nen und ei­ne Kom­ple­xi­tät, die teil­wei­se an den User wei­ter­ge­ge­ben wird.“

Teams ist Mi­cro­softs Ant­wort auf die Er­folgs­pro­duk­te „Slack“und „HipChat“. Es er­laubt An­wen­dern, mit an­de­ren Te­am­mit­glie­dern oder in Grup­pen zu chat­ten, Sky­pe-An­ru­fe zu tä­ti­gen oder Fi­le­sha­rin­gOp­tio­nen zu nut­zen. Hin­zu kommt die In­ter­ak­ti­on mit Bots und Third- Par­ty-Apps. Wie Mi­cro­soft-Ma­na­ger Bri­an MacDo­nald aus­führt, un­ter­schei­det sich Teams von Yam­mer, weil Letz­te­res ein „En­ter­pri­se-So­ci­al-Sze­na­rio“bie­te, wäh­rend bei Teams der Eins-zu-Eins- so­wie der Grup­pen-Chat im Vor­der­grund stän­den. Die Chats las­sen sich durch­su­chen, ar­chi­vie­ren, an­rei­chern und mit an­de­ren Di­ens­ten in­te­grie­ren.

Der­zeit ste­hen mo­bi­le Cli­ents für An­dro­id, iOS und Win­dows Pho­ne als Pre­view zur Ver­fü­gung, dar­über hin­aus gibt es Va­ri­an­ten für Win­dows 10, MacOS so­wie ei­nen We­bC­li­ent. Mi­cro­soft bie­tet Teams als kos­ten­lo­sen Be­stand­teil von Of­fice365-Fir­menabos an. Wie der US-Kol­le­ge von der „PC World“wei­ter schreibt, ist nicht die Be­nut­zer­schnitt­stel­le selbst ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, son­dern vor al­lem die Chat-Struk­tur, in der Teams-An­wen­der mit ih­ren Kol­le­gen kom­mu­ni­zie­ren. Mi­cro­soft or­ga­ni­siert die Chats nach The­men, Ant­wor­ten wer­den im­mer in­ner­halb ei­nes ge­wähl­ten The­ma an­ge­zeigt.

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