Haus­mes­se in Mün­chen: Fu­jit­su steigt in den Cloud-Ring und will sich ver­stärkt um die „Fast IT“küm­mern

Computerwoche - - Markt -

Fu­jit­su wer­de wei­ter Ser­vices und In­fra­struk­tur ver­kau­fen, wo­bei Letz­te­res nur dann gut funk­tio­nie­re, wenn das Ge­schäft mit den Di­enst­leis­tun­gen rund lau­fe, be­schreibt Zen­tral­eu­ro­paChef Rolf Wer­ner sei­ne Stra­te­gie. Des­halb wer­de sich sein Un­ter­neh­men ver­stärkt den The­men der „Fast IT“wid­men – sich al­so um Trends wie Cloud Com­pu­ting, Ana­ly­tics, Ar­ti­fi­ci­al In­tel­li­gence und In­ter­net of Things (IoT) küm­mern. Die Kun­den woll­ten weg aus ih­ren teils läh­men­den Le­ga­cy-Wel­ten („Ro­bust IT“) und hin zu ei­ner dy­na­mi­schen IT, die kun­den­na­he Pro­jek­te schnell um­set­zen kön­ne. Im Cloud-Markt, so räum­te Wer­ner ein, sei man spät dran. Doch mit dem quell­of­fe­nen, OpenSt­ack- ba­sie­ren­den An­ge­bot K5 se­he man sich in der La­ge, den „Vor­sprung der an­de­ren wie­der auf­zu­ho­len“. Fu­jit­su will von März 2017 an den Markt­füh­rern Ama­zon und Mi­cro­soft mit Pu­b­lic- und Vir­tu­al-Pri­va­te-Cloud-An­ge­bo­ten den Kampf an­sa­gen – auch bei den Prei­sen. K5 kön­ne auch als Pri­va­te-Clou­dLö­sung ge­nutzt wer­den, ent­we­der im Re­chen­zen­trum von Fu­jit­su oder on Pre­mi­se beim Kun­den.

„NSA-freie“Re­chen­zen­tren

Wie Wer­ner aus­führ­te, gibt es schon heu­te ein Cloud-Re­chen­zen­trum am al­ten TDS-Stand­ort in Neckar­sulm, ein zwei­tes sol­le in Frank­furt am Main fol­gen. Der gro­ße Vor­teil, den Fu­jit­su ge­gen­über dem Wett­be­werb ha­be, sei der ho­he Si­cher­heits­le­vel: „Wir wer­den von un­se­ren Kun­den NSA-free ge­se­hen“, so Wer­ner. Zu­dem kön­ne man nicht nur die Cloud-Lö­sung, son­dern über das gro­ße Part­ner­netz auch den rei­bungs­lo­sen Um­zug in die Cloud ga­ran­tie­ren.

Mit dem Fo­kus auf Fast-IT wer­de ei­ne in­ten­si­ve­re An­nä­he­rung an ver­ti­ka­le Märk­te ein­her­ge­hen, sag­te Wer­ner: „Wir müs­sen uns mehr mit den Ge­schäfts­mo­del­len und An­for­de­run­gen der Kun­den be­schäf­ti­gen.“Es rei­che nicht aus, Tech­no­lo­gi­en zu ent­wi­ckeln und zu „pus­hen“. Man wol­le mehr mit Part­nern zu­sam­men­ar­bei­ten, die na­he an den Ge­schäfts­mo­del­len der Kun­den sei­en.

Fu­jit­su sei im Cloud-Markt spät dran, räumt Rolf Wer­ner ein. Doch mit dem neu­en K5-Cloud-An­ge­bot wer­de man den Vor­sprung der an­de­ren An­bie­ter auf­ho­len, gibt sich der Zen­tral­eu­ro­pa-Chef von Fu­jit­su zu­ver­sicht­lich.

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