In der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on ist Know-how ge­fragt – und nicht der rich­ti­ge Job­ti­tel

Computerwoche - - Markt -

Den Be­ra­tern von Stra­te­gy& zu­fol­ge gibt es fünf Ty­pen ei­nes Di­gi­ta­li­sie­rers – ob er CIO oder CDO ist, spielt da­bei kei­ne Rol­le:

1. Der pro­gres­si­ve Den­ker: Sei­ne Auf­ga­be ist es, Stra­te­gi­en für di­gi­ta­le Ge­schäfts­mo­del­le und die Or­ga­ni­sa­ti­on in­ter­ner Be­triebs­ab­läu­fe zu er­ar­bei­ten (Bran­chen: Che­mie, Mi­ne­ral­öl).

2. Der krea­ti­ve Dis­rup­tor: Er ver­kör­pert ei­ne „Hands-on-Men­ta­li­tät“, mit der er – ins­be­son­de­re in der Kon­sum­gü­ter­in­dus­trie – kurz- fris­tig Ve­rän­de­run­gen ge­stal­ten oder schnell auf sol­che re­agie­ren kann. Er sieht sich oft in an­de­ren Bran­chen um und über­nimmt, was er brau­chen kann.

3. Der An­walt des Kun­den: In die­ser Rol­le kann ein Chef­di­gi­ta­li­sie­rer den Chief Mar­ke­ting Of­fi­cer (CMO) er­set­zen. Er will al­le Vor­gän­ge aus Kun­den­sicht so ein­fach und be­quem wie mög­lich ge­stal­ten. Das be­trifft die ge­sam­te Cust­o­m­er Jour­ney so­wie Af­ter-Sa­lesPro­zes­se (Trans­port-, Rei­se- und Fi­nanz­bran­che). 4. Der in­no­va­ti­ve Tech­no­lo­ge: In Deutsch­land prä­gen Stich­wor­te wie Au­to­ma­ti­sie­rung und In­dus­trie 4.0 sei­ne Hal­tung, meist ar­bei­tet er in der Fer­ti­gungs­in­dus­trie.

5. Der Ge­ne­ra­list: Ihm at­tes­tiert Stra­te­gy& die stärks­te vi­sio­nä­re Kraft. Er be­trach­tet die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on sei­nes Un­ter­neh­mens aus der Vo­gel­per­spek­ti­ve und küm­mert sich um stra­te­gi­sche Fra­gen und neue Ge­schäfts­mo­del­le, aber auch um Kon­kre­tes wie di­gi­ta­les Mar­ke­ting oder die Ar­beits­ab­läu­fe der Mit­ar­bei­ter.

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