Un­ter­was­ser-Re­chen­zen­tren und tie­ri­sche Droh­nen­jä­ger

Computerwoche - - Jahresrückblick -

Nass: Auf der Su­che nach Re­chen­zen­trums-Stand­or­ten in küh­len Um­ge­bun­gen geht Mi­cro­soft mit dem „Pro­ject Na­tick“ei­nen un­ge­wöhn­li­chen Weg. Hoch­stan­dar­di­sier­te ge­kap­sel­te Re­chen­zen­tren sol­len ins Meer ver­la­gert wer­den. Luf­tig: Die nie­der­län­di­sche Po­li­zei trai­niert Ad­ler, um Droh­nen in der Luft ab­zu­fan­gen. Si­cher­heits­be­hör­den müss­ten sich mit Droh­nen be­schäf­ti­gen, hieß es. Bei­spiels­wei­se lie­ßen sich die Flug­ge­rä­te da­zu miss­brau­chen, Dro­gen oder Waf­fen in Ge­fäng­nis­se zu schmug­geln. Auch Re­gie­rungs­ge­bäu­de oder kri­ti­sche In­fra­struk­tu­ren wie Kern- und Was­ser­kraft­wer­ke könn­ten durch Droh­nen be­droht wer­den. Be­d­röhnt: Mi­cro­soft hat ei­ne Part­ner­schaft mit dem Ma­ri­hua­na-Star­t­up Kind Fi­nan­ci­al be­kannt ge­ge­ben. Bei­de Fir­men wol­len ei­ne Soft­ware ver­trei­ben, die Be­hör­den den Ver­bleib der Hanf­pflan­zen vom Sa­men bis zum Ver­kauf über­wa­chen hilft. Töd­lich: Zwi­schen März 2014 und Sep­tem­ber 2016 star­ben 127 Men­schen durch Sel­fies. Zu die­sem Er­geb­nis kam die Stu­die „Me, Mys­elf and My Kill­fie: Cha­rac­te­ri­zing and Preven­ting Sel­fie De­aths“der US-ame­ri­ka­ni­schen Cor­nell Uni­ver­si­ty. Die meis­ten To­des­op­fer gab es in In­di­en, ge­folgt von Pa­kis­tan und den USA. Deutsch­land wur­de nicht er­wähnt. Die häu­figs­te To­des­ur­sa­che: Men­schen stürz­ten in ei­nen Ab­grund. Auf Platz zwei folg­te Tod durch Er­trin­ken: Man­che Sel­fie-Ma­cher fie­len in ei­nen Fluss.

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