„Komm mach MINT“: Die Zahl der Stu­die­ren­den in den tech­nisch-na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Fä­chern steigt

Computerwoche - - Markt -

Po­li­tik und Wirtschaft schei­nen mit ih­ren Ver­su­chen, mehr jun­ge Men­schen für ein Stu­di­um der In­ge­nieur- und Na­tur­wis­sen­schaf­ten zu be­geis­tern, Er­folg zu ha­ben. Nach An­ga­ben der Ge­schäfts­stel­le der Initia­ti­ve „Komm mach MINT“ist die Zahl der Stu­di­en­an­fän­ger in den Fä­chern Ma­the­ma­tik, In­for­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaft und Tech­nik (MINT) von 195.300 im Jahr 2008 um 78 Pro­zent auf 347.000 im Jahr 2015 ge­stie­gen.

Über 40 Pro­zent al­ler neu ein­ge­schrie­be­nen Stu­den­ten hät­ten sich 2015 für ein MINT-Fach ent­schie­den. 2008 lag die­ser An­teil noch bei 36 Pro­zent. Auch der Frau­en­an­teil, das zen­tra­le An­lie­gen des Na­tio­na- len Pakts für Frau­en in MINT-Be­ru­fen, ist in den zu­rück­lie­gen­den Jah­ren ge­stie­gen – seit 2008 um 84 Pro­zent auf 109.700 Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen im Jahr 2015.

Män­ner und Frau­en fast gleich­auf

In der Fä­cher­grup­pe Ma­the­ma­tik/ Na­tur­wis­sen­schaf­ten war im Stu­di­en­jahr 2015 die Ver­tei­lung zwi­schen Frau­en und Män­nern an­nä­hernd pa­ri­tä­tisch: 48 Pro­zent der Erst­se­mes­ter wa­ren weib­lich. Ins­be­son­de­re in den zu die­ser Fä­cher­grup­pe ge­hö­ren­den Stu­di­en­be­rei­chen Ma­the­ma­tik und Che­mie ist die Zahl der Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen und -an­fän­ger re­la­tiv aus­ge­gli­chen. Auch im Be­reich In­for­ma­tik, der 2015 erst­mals zur Fä­cher­grup­pe In­ge­nieur­wis­sen­schaf­ten ge­zählt wird, konn­te die Zahl der Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen deut­lich er­höht wer­den und lag 2015 bei 16.900 oder fast 25 Pro­zent. 2008 wa­ren es 6400 Frau­en, das ent­sprach 19 Pro­zent.

Im Be­reich Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik stieg die Zahl der Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen eben­falls deut­lich: Nah­men 2008 knapp 1800 jun­ge Frau­en in die­sen Fä­che­ren ihr Stu­di­um auf, so wa­ren es 2015 schon mehr als 4300 – ei­ne Zu­nah­me um 141 Pro­zent. Ent­spre­chend wuchs der An­teil der weib­li­chen Stu­di­en­an­fän­ger von un­ter zehn Pro­zent (2008) auf mehr als 15 Pro­zent im Jahr 2015.

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